Was unsere Gesellschaft zusammenhält

Norbert Hackmann von der kath. Erwachsenenbildung war in diesem Jahr Referent beim Spirituellen Nachmittag für die sozial- und caritativtätigen Ehrenamtlichen in den Kirchengemeinden und Seelsorgeeinheiten des Dekanats Heilbronn/Neckarsulm.  „Vom Vergehen und Neuerstehen unserer Gesellschaft – Was unsere Gesellschaft zusammenhält“ war das Thema und Nobert Hackmann begann seinen Vortrag mit dem Schicksal der Donner Party, die 1846  auf ihrem Treck nach Westen in den USA vom Winter überrascht wurden. Familienmitglieder haben deutlich häufiger überlebt, als Einzelpersonen. Auch in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg  hat nicht der Staat, sondern die Familien haben zum Überleben zusammengeholfen. Was tun in einer Gesellschaft, wo sich die Familiensysteme überlebt haben? Wo gibt es soziale Netzwerke, gegen die Vereinsamung? Gibt es genug soziales Kapital? Die Menschen suchen Nähe und Vertrauen. Wichtig für unsere Gesellschaft ist ein Geben und Nehmen, das aus vollkommener Uneigennützigkeit geschieht und das Grundgefühl für Gerechtigkeit darf nicht verloren gehen. Das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen diente als Diskussionsvorlage – wie kann man miteinander umgehen. Für die Teilnehmer gab es viele Impulse um Mitnehmen für ihr ehrenamtliches Tun bei den Menschen, aber auch für das tagtägliche Leben. Dekanatsreferent Michael Dieterle gab am Ende der Veranstaltung noch einen Segen mit auf den Weg nach Hause.

Ursula Baier