Sich der Seele annehmen, damit es nicht dunkel wird

Wenn die Sehkraft nachlässt oder ganz schwindet ist dies ein gravierender Einschnitt. Da kann es im Leben eines Menschen auch innerlich dunkel werden.
Das muss aber nicht sein. Es ist sicher alles andere als einfach, die Diagnose einer schweren Augenerkrankung, das Nachlassen der Sehkraft oder eine Erblindung annehmen zu können.
Um die Betroffenen auf diesem Weg zu begleiten und sie nach Kräften zu unterstützen, wurde in der Diözese Rottenburg-Stuttgart eine eigene Stelle für die Seelsorge bei Menschen mit Sehbehinderung und Blindheit eingerichtet.

Für Menschen da sein, wenn das Augenlicht schwindet
„Die Menschen brauchen jemanden, der ihr Leid, ihre Ängste, Sorgen und die Schwierigkeiten wahrnimmt, die durch die visuelle Einschränkung entstehen - und für die betroffenen Personen da ist, wenn sich Fragen nach der Bewältigung des Alltags oder dem Sinn des Lebens stellen”, sagt Blindenseelsorgerin Monika Schaufler.
Sie unterstützt auch die Angehörigen und ist Ansprechpartnerin bei Fragen und Problemen, die durch die neue Lebenslage entstehen.
Rechtzeitig die Gemeinschaft von Menschen zu suchen, die ähnliches durchlebt haben, kann eine große Hilfe sein. Gespräche mit Betroffenen, Begegnungen, gemeinsame Unternehmungen und ein Gedankenaustausch sind gute Möglichkeiten, um solch eine schwierige Situation besser zu bewältigen.

Veranstaltungen und regelmäßige Treffen
Die erfahrene Seelsorgerin arbeitet eng mit dem Katholischen Blinden- und Sehbehindertenwerk Baden-Württemberg zusammen. In dessen Regionalgruppen werden mehrfach im Jahr unterschiedliche Veranstaltungen und regelmäßige Treffen organisiert und angeboten. Weitere Informationen erhalten Sie beim Katholischen Blinden- und Sehbehindertenwerk Baden-Württemberg: https://blindenwerk.de/regional/regionalwerke-deutschland/

„Kontakt zu anderen Menschen zu haben, die in der gleichen Situation sind, und zu erleben, dass das Leben trotz aller Einschränkungen noch sehr wertvoll sein kann und viel Freude beinhaltet, ist sehr wichtig”, betont die Seelsorgerin. Sie lädt herzlich ein, sich bei ihr zu melden und freut sich auf ein Kennenlernen. Weitere Informationen finden Sie auch im Flyer zum Download.

Kontakt
Monika Schaufler
Sehbehinderten­- und Blindenseel­sor­ge­rin der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Tel: 07371-4549357
Handy: 0151-42451130
E-Mail: monika.schaufler@drs.de

Quelle: Monika Schaufler, Sehbehinderten­- und Blindenseel­sor­ge­rin der Diözese Rottenburg-Stuttgart