„Runder Tisch“ der Caritas Konferenzen Deutschlands

Die Formen der Begräbnisfeiern werden immer vielfältiger. Längst hat man nicht nur die Wahl zwischen Erdbestattung und Urnengrab. Bestattungen auf dem anonymen Gräberfeld, im Friedwald, auf See oder vom Flugzeug aus sind nicht mehr ungewöhnlich. Um sich darüber auszutauschen und zu beraten trafen sich am 13. März 2018 rund 15 caritativ-tätige Ehrenamtliche des katholischen Dekanats Heilbronn/Neckarsulm beim „Runden Tisch“ der Caritas Konferenzen Deutschlands (CKD).

Pfarrer Roland Rossnagel referierte an diesem Nachmittag über das Thema „Christliche Bestattungskultur“. Schon immer gab es einen Wandel in den Beerdigungsformen. Die nicht mehr aufzuhaltende Individualisierung der Menschen zeigt sich auch im Umgang mit den Toten. Die Art, wie man mit den Toten umgeht, zeugt davon wie mit den Lebenden umgangen wird. Die katholische Kirche versucht hier auf die Wünsche der Trauernden einzugehen und ihnen gerecht zu werden.

Im zweiten Teil des Nachmittags gab es eine Informations-und Austauschrunde für und mit den Ehrenamtliche aus den Kirchengemeinden des Dekanats. Im Fokus standen Besuchsdienste, Seniorenarbeit , der Wandel in der Kirche und das leidige Thema der Mitarbeitergewinnung. Dekanatsreferent Michael Dieterle verabschiedete die Teilnehmer mit einem spirituellem Wort nach Hause. Dieser Runde Tisch wird jedes Jahr im Frühjahr vom Dekanat, der Caritas und den Caritaskonferenzen organisiert.

Mitglieder der Steuerungsgruppe der CKD im Dekanat Heilbronn-Neckarsulm (von links nach rechts: Pfarrer Roland Rossnagel, Ursula Baier, Dr. Waltraud Volk-Weinreuter, Kerstin Denner-Woerner und Michael Dieterle)