Rückblick Einführung der Dekane

Feierliche Vesper im Deutschordensmünster mit Weihbischof Renz

Am Dienstag, den 23. November 2021, wurden in einer Vesper im Deutschordensmünster St. Peter und Paul Dekan Roland Rossnagel und der Stellvertretende Dekan Hans-Jörg Häuptle in ihr Amt eingeführt. Der Vesper stand Weihbischof Renz vor, die musikalische Gestaltung haben Kirchenmusikdirektor Michael Saum zusammen mit der “schola gregoriana” übernommen.
In seiner Ansprache ging Weihbischof Renz auf drei Aufträge an die Dekane, die “mittlere Ebene” der kirchlichen Organisation, ein: “Dem christlichen Glauben eine Stimme geben”, “Das Licht Christi den Menschen in Dunkelheit anzünden” und “Menschen in Not die Hilfe Gottes anbieten”. In einer Gesellschaft der Gottvergessenheit, wo Menschen “ohne Gott nichts vermissen”, sind gerade die Dekane aufgerufen, qualifiziert den christlichen Standpunkt zu vertreten, damit die Stimme Gottes wahrnehmbar bleibt. Dabei sind es die Dekane, die nicht nur selbst handeln, die auch in den kirchlichen Strukturen ermöglichen: Dass die Arbeit z.B. der Caritas gelingt, dass christliche Botschaft zu konkretem Handeln wird. “Die Nacht wird nicht ewig dauern”: Mit diesem Zitat von Helmut Gollwitzer unterstrich Renz die Bedeutung, das Licht Christi in die Dunkelheit der Menschen zu bringen.
Der Gewählte Vorsitzende des Dekanatsrats Tuan Nguyen, der Erste Bürgermeister Diepgen und der Dekan der evangelischen Kirche Christoph Baisch gratulierten den Dekanen zu ihrem Amt. Sie betonten die Wichtigkeit, die Nähe zu den Menschen und zu den Einrichtungen und Strukturen der Stadt zu suchen.
Dekan Rossnagel fasste seine Haltung zusammen: “Früher suchten Menschen die Kirche, heute muss Kirche die Menschen suchen.”
Diakon Carsten Wriedt