Martinusweg

Der Martinus-Pilgerweg

Der Martinus-Weg ist ein neuer europäischer Kulturweg, der die Geburtsstadt des Hl. Martin, Szombathely in Ungarn, mit seiner Grablege in Tours in Frankreich verbindet.

Bischof Dr. Gebhard Fürst hat diese Idee aufgegriffen und den Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, die unter dem Patrozinium des Hl. Martin steht, ausgewiesen. Der  Weg verbindet insbesondere die Martinuskirchen unserer Diözese und hat mit Nebenstrecken eine Gesamtlänge von rund 1.200 km.

Die Diözese versteht den Martinusweg als Pilgerweg, auf dem die Pilgerinnen und Pilger eingeladen sind, sich mit dem Hl. Martin auf einen geistlichen Weg zu begeben und sich mit seinem Glaubenszeugnis, seinem Leben und seinem Wirken auseinanderzusetzen.

Den Martinusweg im Dekanat Heilbronn bildet die Karte in der Anlage ab.

Neben dem Hauptweg gibt es einen Regionalweg, der von Bad Mergentheim über das Jagsttal nach Heilbronn führt und sich beim Deutschordensmünster mit dem Hauptweg verbindet. Insgesamt sind das rund 45 km im Dekanat.

Die Pfarrbüros drücken auf Wunsch einen Stempel in den Pilgerausweis. Im kommenden Jahr wird für jede Etappe auch eine geführte und spirituell begleitete Tour angeboten.

Schon 2005 hat der Europarat den Martinusweg („Via Sancti Martini“) in die Liste der Kulturwege aufgenommen. Er verbindet die Geburtsstadt des Hl. Martin, Szombathely in Ungarn, mit seiner Grablege in Tours in Frankreich.

Der Martinusweg ist vergleichbar mit dem Jakobusweg, allerdings spirituell angereichert durch den Fokus auf den Hl. Martinus  (Kultur des Teilen, Abkehr vom Kriegsdienst oder Ablehnung jeder Geltungssucht.)

Thematisch hat sich das Martinusjahr 2016 mit dem „Heiligen Jahr“ der Barmherzigkeit verbunden, das von Papst Franziskus ausgerufen wurde.

Damit der Martinusweg als Pilgerweg erkennbar wird, ist er mit einem eigenen Wegzeichen ausgeschildert. Das gelbe Kreuz auf dunkelrotem Grund (siehe Anlage) – zitiert das offizielle Logo des „Via sancti Martini“. 

Darüber hinaus sind an einzelnen Stellen wie in Schwaigern oder auf der Heuchelberger Warte Hinweistafeln aufgestellt, die den Martinusweg erklären.

An allen Kirchen am Martinusweg durch unsere Diözese befindet sich außerdem eine gusseiserne Tafel, so natürlich auch am Deutschordensmünster in Heilbronn oder den drei Martinus-Kirchen im Dekanat HN-Sontheim, Erlenbach und Schwaigern. Auch die Evangelischen Martinskirchen in Lauffen und Meimsheim dürfen sich damit auszeichnen.

Routenbeschreibungen mit den Kirchen oder anderen Sehenswürdigkeiten am Weg finden sich auf der Website  www.martinuswege.de oder in dem Buch „Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart“, das über den Buchhandel erhältlich ist.

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Das letzte Teilstück des Hauptweges durch unsere Diözese führt durch unser Dekanat und zwar vom Michaelsberg/Cleebronn über Heilbronn nach Schwaigern.
Hier endet der Martinusweg vorerst noch, wird aber in der Weiterführung nach Eppingen und Landshausen (Erzdiözese Freiburg) ausgebaut.

Daneben führt der Regionalweg Bad Mergentheim – Heilbronn über Neuenstadt und Erlenbach durch das Dekanat.
Beim Deutschordensmünster St. Peter und Paul in Heilbronn trifft er auf den Hauptweg.

Rückmeldungen zu fehlenden oder beschädigten Wegzeichen bzw. zur Streckenführung werden erbeten, an die Dekanatsgeschäftsstelle oder die  für die Betreuung der Weges  jeweil zuständigen Kirchengemeinden zu senden.

Ausführliche Informationen, Karten und Wegbeschreibungen sowie Planungshilfen finden Sie unter:   www.martinuswege.de

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