Aktion Hoffnung

Unter dem Namen „aktion hoffnung“ werden gebrauchte Kleider und Schuhe für einen guten Zweck gesammelt – speziell für Entwicklungsländer.

Die Kleidungsstücke gehen entweder direkt an ausgewählte kirchliche Projekte und Verantwortliche in den Entwicklungsländern oder sie werden verkauft und der Erlös dient der Förderung von Initiativen kirchlicher Entwicklungsarbeit in der sog. „Dritten Welt“.

Die aktion hoffnung wurde von katholischen Verbänden in der Diözese initiiert und wird zusammen mit den Kirchengemeinden durchgeführt.

Die zwei Säulen der aktion hoffnung sind

  1. die permanent aufgestellten SAMMEL-CONTAINER (häufig zu finden auf kirchlichem Gelände)
  2. die zweijährig durchgeführte SAMMEL-AKTION eines Dekanates in Form von Straßensammlungen oder kurzzeitigen Annahmen von Kleiderspenden an ausgewiesenen Sammelpunkten.

Gesucht werden gut erhaltene Kleidung und Schuhe.

Als Mitglied der Vereinigung Fair-Wertung bemüht sich die aktion hoffnung um eine hilfreiche und zugleich entwicklungsverträgliche Verwertung gebrauchter Kleidung.

Die Kleider werden für Nothilfemaßnahmen und andere Verwendungszwecke sortiert, über die Caritas in Entwicklungsländern geleitet oder in Europa weiterverkauft.  Solche Erlöse kommen dann ausgewählten Selbsthilfeprojekten in Entwicklungsländern zugute.

Interessante Infos zur Aktion Hoffnung

Sammelcontainer an Kirchen oder Gemeindehäusern

Die Sammelcontainer sind dauerhaft aufgestellt und werden regelmäßig geleert.

Leider vergeben viele Kommunen derzeit ihre Stellplätze an meistbietende gewerbliche Unternehmen. Die aktion hoffnung verliert dabei manchen Platz und bemüht sich derzeit um neue geeignete Stellplätze auf kirchlichem Grund.

Zweijährige Sammelaktion im Dekanat

Alle zwei Jahre führen die Kirchengemeinden und Verbände im Dekanat Heilbronn-Neckarsulm ihre gemeinsame Sammlung für die aktion hoffnung durch in Form einer Straßensammlung oder Punktsammlung.

Ein Großteil der gesammelten Ware wird danach von Mitarbeitern der aktion hoffnung nach Zustand und Verwendbarkeit für unterschiedliche Einsatzgebiete sortiert. Ein großer Teil geht auch an ausgewählte Gebrauchtkleidermärkte in Europa bzw. wird im eigenen Second-Hand-Shop angeboten.

Etwa fünf Prozent werden für Nothilfeaktionen zurückgelegt.

Ein nicht geringer Anteil ist allerdings oft auch nur für Lumpen geeignet.

Andere Teile des Sammelgutes werden an vertrauenswürdige Händler verkauft. Mit dem Erlös werden die Organisations- und Transportkosten der Sammlung finanziert, sodann Selbsthilfeprojekte und Sondermaßnahmen in den Entwicklungsländern bezuschusst.

40 Prozent dieses Erlöses steht dem Dekanat selbst für missionarische und entwicklungspolitische Aufgaben zur Verfügung.

Verantwortlich im Dekanat:

Dekanatsausschuss für Mission – Weltkirche – Entwicklung mit logistischer Unterstützung der Dekanatsgeschäftsstelle.