Martinsjahr endet feierlich am Martinsberg

Festakt, Martinsspiel und Messe in Europas größter Martinsbasilika

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Ein Jahr ging es in der Diözese Rottenburg-Stuttgart besonders um ihren Patron, den heiligen Martin von Tours: Wallfahrten zu Orten seines Wirkens in Ungarn und Frankreich, Bischofsbesuche an Orten der Barmherzigkeit, die so genannte Mittelroute des Martinuswegs als europäischer Pilgerweg in Gegenwart des päpstlichen Nuntius an der Diözesangrenze in Schwaigern verbunden, zahlreiche Veranstaltungen im Zeichen des Mantelteilers und der Ikone der Barmherzigkeit.

In Weingarten, in und an der größten Martinsbasilika Europas, endet das Martinsjahr am Martinstag, Freitag, 11. November, mit Festakt, Martinsspiel und feierlicher heiliger Messe. Dort entschloss sich Bischof Gebhard Fürst bereits vor drei Jahren, das traditionsreiche Benediktinerkloster für Flüchtlinge zu öffnen.

Um 15 Uhr eröffnet der Bischof den Festakt mit geladenen Gästen, dem sich ein Podiumsgespräch mit Fachleuten zum Thema St. Martin anschließt. Danach zeigen Kinder zu Füßen der Basilika Martinsszenen. Dem Spiel der Kinder schließt sich eine Lichterprozession an, bevor das Martinsjahr in der Basilika mit einer feierlichen Messe endet.

Pressemitteilung: Diözese Rottenburg-Stuttgart, 08. Nov. 2016

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Bildquelle: pixelio.de/ Dieter Schütz

 

Predigtreihe zum Abschluss des Jahres der Barmherzigkeit im Dekanat

Die Predigtreihe zum Abschluss des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit findet im Rahmen der Sonntagabendmesse um 19 Uhr im Deutschordensmünster St. Peter und Paul in Heilbronn statt. Wir thematisieren folgende Fragestellungen:

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30.10.2016 Böse
Dr. Katrin Bröckmöller, Stuttgart,
Direktorin des Katholischen Bibelwerkes e.V.

6.11.2016 Schuldig
Prof. Dr. Philipp Müller, Mainz
Pastoraltheologe

13.11.2016 Barmherzig
Prof.Dr. Eberhard Schockenhoff, Freiburg i. Br.
Moraltheologe, Mitglied des Deutschen Ethikrates

20.11.2016 Gerecht
Sigbert Denk, Neckarsulm
Dekan des Dekanats Heilbronn-Neckarsulm

 

Päpstlicher Botschafter bei Eröffnung des Martinusweges

Übergabe des Martinusmantel an die Erzdiözese Freiburg

Am 26. Oktober wurde bei Schwaigern-Stetten in feierlichem Rahmen die Mittelroute des europäischen Martinusweges eröffnet.

Mehr als 200 Pilger machten sich gemeinsam mit dem Apostolischen Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic sowie Bischof Gebhard Fürst auf die sieben Kilometer lange Strecke von Schwaigern nach Stetten auf, um den neuen Streckenabschnitt des Martinusweges, grenzübergreifend von der Diözese Rottenburg-Stuttgart in die Erzdiözese Freiburg zu eröffnen. An der Gemarkung bei Stetten nahm Erzbischof Stephan Burger den Martinusmantel, ein Kunstwerk der Künstlerin Astrid J. Eichin, entgegen. Das Kunstwerk ist Symbol für die weiteren Martinus-Wegeröffnungen durch Europa.

Fotonachweis: Diözese Rottenburg-Stuttgart

Links:
http://www.drs.de/service/presse/a-martin-von-tours-als-doku-drama-im-ferns-00006024.html
https://www.martinuswege.eu/aktuelles.php

Dekanatsmaiandacht 2016

Dekanats-Maiandacht 2016

Am 8. Mai 2016 wurde die jährliche Maiandacht des Dekanats Heilbronn-Neckarsulm im Marienwallfahrtsort Höchstberg gefeiert.

Der Feier stand S.E. Karl Josef Kardinal Rauber vor. Die Lichterprozession die vom Marienbrunnen in der Ortsmitte mit zahlreichen Menschen startete führte mit Gebet und Gesang zur Kirche „Unseren lieben Frau im Nussbaum“. Hier wurde Kardinal Rauber in Begleitung von Dekan Denk, Stellv. Dekan Donnerbauer, Schwester Ursula, Pfr. Weikart, der Ministrantenschar in die Prozession hineingenommen und zog mit vielen Gläubigen in das Gotteshaus ein.

Kardinal Rauber ging in seiner Predigt auf Maria als Ur- und Vorbild des Glaubens ein. „Wie steht es um unseren Glauben?“ Der Glaube ist eine Gnade, die wir mit der Taufe empfangen. Beten wir darum, dass der Glaube erhalten bleibt? Auch innerhalb der Kirche wird um viele Glaubensinhalte diskutiert – es wird in Frage gestellt und gezweifelt. So ist der Glaubensschwund auch in der Gemeinschaft der „Gläubigen“ spürbar.

Im Gegensatz zu Maria, die ein vorbehaltloses „Ja“ ausgesprochen hat, basteln viele ihren Glauben aus dem zusammen, was ihnen gefällt – und lassen andere Glaubenswahrheiten aus. „Auf jeden Fall möchte man vermeiden als Fundamentalist gebrandmarkt zu werden.“ Aber Gott erwartet von uns, gerade in dieser glaubensfernen Zeit, die ganze Hingabe. „Maria sah ihren Weg mit ihrem göttlichen Sohn nicht von dem Ende, von dem gloreichen Ausgang her, sie sah ihn nur Stück für Stück. Gott zeigte ihr immer nur den nächsten Schritt, den sie zu gehen hatte. Doch ihr starker von harter Erprobung bewährter Glaube hat Maria befähigt, Mutter aller Glaubenden zu sein. Deshalb dürfen wir von Maria auch wirksam Beistand für unseren Glauben erwarten.“

Nach der eucharistischen Anbetung und mit dem sakramentalen Segen für die kommende Woche,  haben die Menschen, nach der festlichen Maiandacht, ihren Heimweg durch die schöne nachtblaue Weite, sacht erhellt von ihren Lichterkerzen, angetreten.

Ökum. Delegation aus Sabah kommt im Herbst

Vom 22. September bis 14. Oktober 2016 kommt – wie alle vier Jahre – wieder eine offizielle Ökumenische Delegation aus den Partnerkirchen in Sabah nach Heilbronn und ins Unterland zu „Besuch bei Freunden“ .

Ein Thema des Besuches ist u.a. die Ökumene, auch schon im Vorgriff auf „500 Jahre Reformation“ in Deutschland, sowohl unter grundsätzlichen wie auch ganz praktischen Aspekten.
Dazu wird es am 3. Oktober einen Studientag in der Ev. Tagungsstätte Löwenstein geben.

Das gesamte Besuchs-PROGRAMM wird gerade vorbereitet.
Unter der Woche ist i.d.R. für die Gäste Programm mit Begegungen und Besichtigungen, während sie am Wochenende Zeit mit den Gastgebern haben.

In jedem Fall gibt es wieder Empfänge beim Evang. Landesbischof in Stuttgart sowie bei der Kath. Diözesanleitung in Rottenburg.
Auch ein Empfang im Heilbronner Rathaus wird angestrebt und ein Treffen mit Prälat Stumpf sowie den örtlichen Kirchenleitungen.

Die Fahrt nach Basel gehört zum festen Bestandteil dieses Besuches, da die beiden protestantischen Partnerkirchen auf die Basler Mission zurückgehen.

Der diesjährige Sabah-Partnerschaftssonntag mit Begegnungabend am 9. Oktober fällt ebenfalls in den Zeitraum des Besuches. Er bietet alten und neuen Freunden der Partnerschaft sowie allen Interessierten Gelegenheit zum unmittelbaren persönlichen Kontakt mit den Gästen und Informationen aus der Partnerschaft.

Derzeit werden wieder gastgebende Gemeinden sowie private GASTGEBER gesucht, die  – maximal eine Woche lang – ein bis zwei Personen bei sich aufnehmen. Unsere Gäste sollen auch Begegnung mit Gemeinden und Gemeindemitglieder haben, um etwas vounserem Alltag zu erleben.

Falls Sie einen Gast aufnehmen wollen, wenden Sie sich bitte an

  • Michael Dieterle (Kath. Dekanatsreferent)
    Tel. 07131-89809-104)

oder

  • Pfarrer Ralf Rohrbach-Koop (Evang. Partnerschaftsbeauftragter)
    Tel. 07132-4011

Am 18. April um 20 Uhr ist ein Gastgeber-Infoabend im Heinrich-Fries-Haus Heilbronn, Bahnhofstr. 13. Die Teilnahme ist unverbindlich.

Dekanatsmaiandacht 2014

Dekanats-Maiandacht am 4.5.2014 in Höchstberg mit Kardinal Woelki und rund 500 Teilnehmern

Am ersten Sonntagabend im Mai hatte das Dekanat Heilbronn-Neckarsulm und die Kirchengemeinde Höchstberg zur Maiandacht mit Lichterprozession eingeladen. Sie wurde geleitet von Rainer Maria Kardinal Woelki, dem Erzbischof von Berlin, der auch die Ansprache hielt.

Maria als „Zweitschlüssel“ zum Himmel. Dieses originelle Bild für die Bedeutung Mariens zeichnete Kardinal Woelki während seiner Ansprache. Am Beispiel Marias zeige sich: Gott gibt dem Leben eines jeden von uns eine Bestimmung mit. Maria ließ sich davon bedingungslos ansprechen und ist uns darin ein Vorbild.

Beim Marienbrunnen in der Ortsmitte, wo die Andacht um 20.30h begann, dankte Dekan Siegbert Denk dem Gast aus Berlin, dass er ins Dekanat gekommen ist. Beide kennen sich aus einer gemeinsamen Studienzeit in Freiburg. Er habe den Kardinal eingeladen, „um mit uns die Dekanats-Maiandacht zu feiern, die Mutter Gottes zu ehren und ihren Sohn anzubeten, unseren Herrn Jesus Christus„. Als Dekan sei es ihm „ein Anliegen, den einzigen Marien-Wallfahrtsort im Unterland hervorzuheben und zu stärken.

Ansprechende Gesänge und anregende Texte begleiteten die Teilnehmer der Prozession zur Wallfahrtskirche, vorgetragen von Sr. Ursula im Wechsel mit Pfr. Weikart, Dekan Denk und Kardinal Woelki. Von der abendlichen Stimmung verstärkt und den Klängen des Höchstberger Blasorchesters unterstützt, brachten sie die hilfreiche Beziehung zur Gottesmutter ins Bewußtsein.

Bei seiner Ansprache in der Wallfahrtskirche spannte der Kardinal einen großen gedanklichen Bogen von Jesus über Maria zu unser aller Berufung und Bestimmung. Mariens herausragende Bedeutung sei ihre leibliche Aufnahme in den Himmel. Wenn Christus der Schlüssel zum Himmel ist, dann sei Maria der „Zweitschlüssel“. Dies begründe auch das Feiern der Maiandachten und die Verehrung Mariens. Christus lebt und auch Maria lebt, von daher entfaltet sich ein lebendiger Glaube, mit dem wir Problemen und Herausforderungen dieser Welt begegnen. Hier ging der Kardinal auf die „Sterbehilfe“ ein, die er, so wie sie von vielen gefordert wird, als Tötung auf Verlangen bezeichnete. Sterbehilfe müsse für Christen aber heißen: Sterbende begleiten, sich vor diesem Lebensabschnitt nicht drücken. Christus ist uns vorausgegangen – durch den Tod in das Leben. Ihn, den Lebendigen, den auferstandene Christus feiern wir.

Danach wurde das Allerheiligste zur Verehrung ausgesetzt.  Mit dem eucharistischen Segen und einem marianischen Segenslied endete die Andacht.

In weiser Voraussicht war die Übertragung von Bild und Ton aus der Kirche vorbereitet; drinnen hatte der Platz nicht gereicht. So war auch außerhalb der Kirche die weitere Teilnahme möglich. Auch wenn es dort kühler war, schufen die leuchtenden Kerzen in der Dunkelheit eine ganz eigene dichte Atmosphäre.

Dank dem Kirchengemeinderat der Gemeinde Höchstberg war die Veranstaltung gut organisiert und zusammen mit weiteren Helfern ohne Probleme verlaufen.