Kirche auf der Bundesgartenschau 2019

Kirche gestaltet spirituellen Garten auf der BUGA

Heilbronn, 10.5.2017.  Auf einer fast 1000 m² Fläche will die Kirche auf der BUGA 2019 einen spirituellen Garten besonderer Art präsentieren. Vier Landschaftsarchitekten waren seit Februar beauftragt, dazu je einen Vorentwurf zu erarbeiten. Am vergangenen Donnerstag, 27. April wurden die Ideen präsentiert. Das Preisgericht entschied sich am Ende für den Entwurf des Landschaftsarchitekturbüros Cornelia Biegert in Bad Friedrichshall.

Mit dem Betrag der Kirche auf der BUGA 2019 soll das Bewusstsein für die Bewahrung der Schöpfung geschärft werden, insbesondere am Beispiel Ernährung. Dazu wird die Kirche tägliche Impulse und sonntägliche Gottesdienste gestalten sowie Veranstaltungen und Mitmach-Aktionen anbieten. Zugleich soll die Inszenierung des Themas auf der Freifläche zum Erleben, Nachdenken und Austauschen einladen. Träger des Beitrages sind das Katholische Dekanat Heilbronn-Neckarsulm und der Evang. Kirchenbezirk Heilbronn in ökumenischer Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Heilbronn .

Seitens der Landschaftsarchitekten gab es eine große Breite bei der Interpretation des komplexen Auftrages. Im Preisgericht saßen neben den Vertretern der Kirche fünf Landschaftsarchitekten, u.a. der Geschäftsführer und der Prokurist der BUGA GmbH. Ein wichtiges Kriterium für die Entscheidung war, welcher Entwurf die beste Möglichkeit bietet, die Grundkonzeption des kirchlichen Beitrags didaktisch umzusetzen und erlebbar zu machen. Die Entscheidung für den Entwurf Biegert fiel am Ende einstimmig. Im Wettbewerb beteiligt waren noch die Stuttgarter Büros LUZ und frei raum concept sowie das Büro Siegmund aus Schömberg.

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Der ausgewählte Beitrag soll aus Sicht der Planerin „den Menschen an einen Ort führen, der ihm innere Ruhe, Orientierung und Kraft in Gottes Garten bietet.“ Das Kreuz als Symbol der Kirche und der Kraft des Glaubens gibt Orientierung und ist der Mittelpunkt des Gartens. Das Kreuz aus dunklem Plattenmaterial auf dem Boden ist ein barrierefreier Weg durch den Garten.

Der spirituelle Garten erhält Bereiche von unterschiedlichem Charakter und Atmosphäre, sowie eine kleine Bühne. Die erste Bepflanzung soll bereits im Herbst 2017 erfolgen. Der Sieger-Entwurf ist bis Pfingsten in der Kilianskirche sowie im Heinrich- Fries-Haus, Bahnhofstr. 13, zu den jeweiligen Öffnungszeiten ausgestellt.