Grüß Gott: Ich bin Pfarrer Walter Ruoß

Pfarrer Walter Ruoß und seine ältere Schwester Monika beim Bergwandern in Österreich. Foto: Walter Ruoß

Die Kirchengemeinden Erlenbach-Binswangen heißen Pfarrer Walter Ruoß schon bald in ihrer Mitte willkommen. Im Gottesdienst am 13. September um 10 Uhr findet seine Investitur in der Sulmtalhalle in Erlenbach statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, haben wir Pfarrer Walter Ruoß gebeten, einen Steckbrief für uns auszufüllen, damit alle ihn kennenlernen können.

Steckbrief

Name: Walter Ruoß

Alter: Man ist immer so alt, wie man sich fühlt. Für mich keine Frage der Jahresringe - davon zähle ich mittlerweile 47 -, sondern der körperlichen wie geistigen Frische, die ich bei mir erleben darf.

Beruf: Jünger Jesu im Weinberg des Herrn und Pfarrer an den Hängen des Erlenbacher Kaybergs.

Lieblingsheiliger: Der heilige Benedikt von Nursia, weil er zwölf Jahre meines Lebens, die ich als Benediktiner im Kloster Weingarten verbringen durfte, mein "Ordensvater" war, und mich seine Regel und seine Spiritualität bis heute prägen.

Lieblingsgebet:            „O mein Heiland, großer König,
                                   du bist bei mir eingekehrt.
                                   Freudig trag ich dich im Herzen,
                                   dem die ganze Welt gehört.
                                   Sieh, nun sollst du alles haben,
                                   was in meinem Herzen ist,
                                   alles leg ich dir zu Füßen,
                                   weil du ja mein König bist.“
Mein Lieblingsgebet ist mein Kommuniongebet, das mich seit meiner Erstkommunion treu begleitet, und das ich bis heute bei jedem Kommunionempfang bete.

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir einen wirksamen Impfstoff gegen das Corona-Virus wünschen, der die Menschheit wieder gesunden lässt.

Wenn ich Papst wäre, dann würde ich nichts anderes tun, als das, was ich auch jetzt schon als Priester mache, nämlich: den Menschen helfen, ihr Leben neu oder wieder neu auf "Gott als Halt und Ziel" hin auszurichten.

Wenn ich nachts nicht einschlafen kann, dann höre ich "Radio Horeb".

Ich liebe es, Konzerte zu besuchen, im Sommer in den Bergen zu wandern und im Winter Ski zu fahren.

Was ich schon immer mal ausprobieren wollte, ist Bogenschießen.

Ich freue mich, sehr auf meinen baldigen Start in Erlenbach-Binswangen und genieße bis dahin noch die verbleibenden Urlaubstage in meiner Heimat. Von dort grüße ich Sie herzlich.

Weiter zur Person: Geboren wurde Ruoß am 20. April 1973 in Ehingen/Donau, wo er auch aufwuchs und seine Schulzeit verbrachte. Von 1994 bis 2004 studierte er Katholische Theologie in Tübingen, Rom und Salzburg. Unterbrochen wurde sein Studium von September 1998 bis ins Jahr 2000 durch seinen Eintritt in die Benediktinerabtei St. Martin in Weingarten. Seine Priesterweihe erhielt Walter Ruoß am 10. September 2004 durch Weihbischof Thomas Maria Renz in Weingarten. Im März 2010 kam es infolge der Auflösung der klösterlichen Gemeinschaft sowie der Schließung der Benediktinerabtei St. Martin in Weingarten zur Entbindung von seinem Ordensgelübde. Die Aufnahme als Diözesanpriester in die Diözese Rottenburg-Stuttgart erfolgte im Februar 2011 durch Bischof Dr. Gebhard Fürst. Von 2012 bis 2017 war Ruoß als Pfarrvikar in der Seelsorgeeinheit Donau-Winkel tätig und seit April 2018 ist er Pfarrvikar in der Seelsorgeeinheit Ulm Mitte-Ost.

Das Dekanat Heilbronn-Neckarsulm dankt Herrn Ruoß für seine offenen und ehrlichen Worte und wünscht ihm einen guten Start in Erlenbach-Binswangen, offene Türen, motivierte Gemeindemitglieder und Gottes reichen Segen.