Kirche und Schule/Schulpastoral

Jubiläum

Die ganze Schulfamilie feiert

Seit 20 Jahren gibt es das Katholische Freie Bildungszentrum St. Kilian. Zum Jubiläum darf sich die Einrichtung mit einer Auszeichnung schmücken.

Sie finden „Gemeinschaft und Freunde“, machen „tolle Ausflüge“ und es gibt „coole Projekte“ -  so beschreiben Schüler das Katholische Freie Bildungszentrum St. Kilian. Hannah Wolff, Marie Obioha und Michael Zander von der SMV lasen bei der Jubiläumsfeier vor, welche Meinungen sie bei ihren Mitschülern gesammelt hatten.

Vor 20 Jahren begann die Geschichte der Bildungseinrichtung. Andrea Trunzer, Schulleiterin der Grundschule, Daniel Kammerer, Schulleiter der Gemeinschafts-  sowie der Haupt- und Realschule, und Marc Hennen, Schulleiter des Gymnasiums und des Realschulaufsetzers, erklärten im Laufe der Jubiläumsveranstaltung an sechs Zahlen, wie sich das Bildungszentrum seitdem entwickelt hat. Schüler und Schülerinnen der Klassen 1a, 4a und der Gesangsklasse 6c/d, Schülerin Laetitia Lehmann, der Eltern-Lehrer-Chor sowie einige Schüler und Lehrerinnen aus der Gründungszeit gestalteten die Feier mit Musik- und Gesangsbeiträgen.

Vor 20 Jahren mit 28 Kindern gestartet

Mit 28 Kindern startete vor 20 Jahren die Grundschule, damals noch in Sontheim. Die weiterführenden Schularten kamen in den Folgejahren dazu. Sie waren zunächst in Containern auf dem heutigen Gelände an der John-F.-Kennedy-Straße untergebracht. Im September 2007 konnten alle Schüler und Lehrer dann den Neubau beziehen. In den 20 Jahren hatte das Bildungszentrum insgesamt 938 Absolventen.  Die Zahl der Mitarbeiter im pädagogischen und nicht-pädagogischen Bereich stieg von drei in der Anfangszeit auf 127 heute.

Fünfmal besuchte Bischof Dr. Gebhard Fürst im Laufe der Geschichte das Bildungszentrum. Insbesondere hatte er dort vor einigen Jahren seinen 65. Geburtstag gefeiert, was für die Einrichtung als besondere Wertschätzung gilt.

Die Schulchronik ist mittlerweile auf Buchseite 83 angekommen. Und bis zur Bundesgartenschau pflanzte das Bildungszentrum 2019 Bäume.

Menschen, die sich vom pädagogischen Konzept begeistern lassen

„In den 20 Jahren hat sich das Bildungszentrum St. Kilian aus kleinen, erfolgreichen Anfängen zu einer wichtigen und anerkannten pädagogischen Einrichtung entwickelt“, sagte Harald Häupler. Der Stiftungsdirektor der Stiftung Katholische Freie Schule der Diözese Rottenburg-Stuttgart bescheinigte dem Bildungszentrum, Menschen zu haben, die sich vom pädagogischen Konzept begeistern lassen.

Im Namen des Fördervereins gratulierte Dr. Marcus Egner zum 20-jährigen Jubiläum. Das Jubiläum der Schule sei zugleich ein Jubiläum des Fördervereins. In diesem Jahr wird laut Egner bei den über die Jahre zugunsten der Schule eingelaufenen Einnahmen die Gesamtsumme von einer Million Euro überschritten werden.  Egner dankte der Vogelmann-Stiftung und der Schwarz-Stiftung für die Unterstützung.

Miteinander durch Hochs und Tiefs

Ulrike Steeb vom Elternbeirat erklärte den Gästen der Jubiläumsveranstaltung die Besonderheiten des Bildungszentrums: Alle Schularten lernen zusammen, alle Schularten sind jeweils an einem Gang zu finden. Mit Blick auf die vergangenen 20 Jahre erinnerte Steeb aber auch daran, dass die Bildungseinrichtung nach einer Zeit der Gründungseuphorie für einige Zeit auf den Boden der Tatsachen geholt worden sei. Doch durch diese Phase sei man im Miteinander durchgekommen.

Einige Besonderheiten fielen ebenso Roland Rossnagel  ein. Der Dekan des  katholischen Dekanats Heilbronn-Neckarsulm berichtete vor allem von seinem ersten Schulgottesdienst im Bildungszentrum: Dabei habe er erstmals die Erfahrung gemacht, dass Schüler und Schülerinnen ihm bei einem Schulgottesdienst zuhörten.

Erste Fairtrade-Schule in Heilbronn

Seit der Jubiläumsfeier kann das Bildungszentrum auf eine weitere Besonderheit verweisen: Durch den Verkauf fair gehandelter Produkte im Schülercafé und dank weiterer Aktionen und Projekte hat das Bildungszentrum alle Kriterien für die Auszeichnung als Fairtrade-School erfüllt. Astrid Saalbach von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg überreichte das Zertifikat. Wie Saalbach erklärte, ist das Bildungszentrum die 123. Schule in Baden-Württemberg, die diese Auszeichnung tragen darf, und die erste in Heilbronn.

Arkadius Guzy


HEILBRONNER FRIEDENSWEG

"Frieden ist keine Selbstverständlichkeit. Nur mit Respekt, Toleranz und gegenseitiger Akzeptanz können wir gemeinsam ein friedliches Miteinander herstellen und bewahren. Das gilt in der Weltpolitik aber auch in unserem Alltag!" so Schauspielerin Sibel Kekili und Schirmherrin unseres Heilbronner Friedensweg am 4. Dezember.
Gemeinsam gedachten rund 300 Personen an das verheerende Ereignis der Heilbronner Stadtgeschichte vor 75 Jahren: der Fliegerangriff auf Heilbronn. Mit dem Friedensweg für alle Heilbronner*innen von jung bis alt, wurde an die Zerstörung der Stadt erinnert. Der Weg bewegte etwas in den Menschen und schaffte ein klares Bewusstsein, dass Menschen heute ganz Ähnliches erleben oder gerade eben nicht erleben.

Der Friedensweg startete im Deutschhof in der Innenstadt von Heilbronn. Anschließend ging es in einer Lichterprozession weiter in die Nikolaikirche, wo es Gelegenheit gab, mit Zeitzeugen in Kontakt zu treten. "Die Zeit heilt nicht alle Wunden" traf bei einigen Zeitzeugen eher zu, noch ganz genau konnten sie sich an das Erlebte erinnern.
Der Abschluss fand mit einer kleinen Andacht geleitet von Vertretern der Kirche auf dem Campus, Muslimischen und Jüdischen Gemeinde, auf dem neuen Bildungscampus statt. Mit diesem Friedensweg setzten die Organisatoren aus Schule, Hochschule, Kirche und Stadt ein eindeutiges Zeichen für Menschlichkeit und ein friedvolles Miteinander in Heilbronn.

Mit dabei sind:

Kontakt

Lioba Diepgen
Dekanatsbeauftragte Kirche und Schule/Schulpastoral
Heinrich-Fries-Haus
Bahnhofstr. 13
74072 Heilbronn
Tel: 07131/ 741-1116
Tel: 0151 / 176 296 13
E-Mail: lioba.diepgen@drs.de
E-Mail: Schulpastoral.HN@drs.de


AKL macht Schule

Der AKL bietet Schulen Präventionsveranstaltungen an, um das Thema "Umgang mit Krisen und Suizidalität" bei Jugendlichen anzusprechen. Die Erfahrung zeigt, dass gerade Jugendliche sich in einer Entwicklungsphase befinden, in der sie immer wieder herausgefordert sind, mit eigenen und fremden Krisen umzugehen. Manche dieser Krisen können sich so zuspitzen, dass die Betroffenen den Sinn des Weiterlebens für sich in Frage stellen.

Innerhalb dieser Präventionsveranstaltungen kommen wir mit SchülerInnen ins Gespräch, um sie für dieses Thema zu sensibilisieren. Sie lernen Signale von Menschen in Krisen zu erkennen und damit umzugehen. Außerdem natürlich auch Möglichkeiten an Hilfsangeboten kennenzulernen, um für sich selbst zu sorgen, wenn sie sich in einer Krise befinden - insbesondere die Bedeutung dessen zu erkennen, wie wichtig es ist, sich jemandem anzuvertrauen.
(aus dem Jahresbericht des AKL- Heilbronn 2016)

Der AKL steht außerdem für Krisenintervention und -begleitung im Akutfall zur Verfügung.

Weitere Informationen und Angebote finden Sie HIER.

Kontakt

Arbeitskreis Leben Heilbronn e.V.
Bahnhofstraße 13
74072 Heilbronn
Tel: 07131 / 16 42 51
E-Mail: akl-heilbronn@ak-leben.de
Web: www.ak-leben.de

"Frieden ist keine Selbstverständlichkeit. Nur mit Respekt, Toleranz und gegenseitiger Akzeptanz können wir gemeinsam ein friedliches Miteinander herstellen und bewahren. Das gilt in der Weltpolitik aber auch in unserem Alltag!" so Schauspielerin Sibel Kekili und Schirmherrin unseres Heilbronner Friedensweg am 4. Dezember.
Gemeinsam gedachten rund 300 Personen an das verheerende Ereignis der Heilbronner Stadtgeschichte vor 75 Jahren: der Fliegerangriff auf Heilbronn. Mit dem Friedensweg für alle Heilbronner*innen von jung bis alt, wurde an die Zerstörung der Stadt erinnert. Der Weg bewegte etwas in den Menschen und schaffte ein klares Bewusstsein, dass Menschen heute ganz Ähnliches erleben oder gerade eben nicht erleben.

Der Friedensweg startete im Deutschhof in der Innenstadt von Heilbronn. Anschließend ging es in einer Lichterprozession weiter in die Nikolaikirche, wo es Gelegenheit gab, mit Zeitzeugen in Kontakt zu treten. "Die Zeit heilt nicht alle Wunden" traf bei einigen Zeitzeugen eher zu, noch ganz genau konnten sie sich an das Erlebte erinnern.
Der Abschluss fand mit einer kleinen Andacht geleitet von Vertretern der Kirche auf dem Campus, Muslimischen und Jüdischen Gemeinde, auf dem neuen Bildungscampus statt. Mit diesem Friedensweg setzten die Organisatoren aus Schule, Hochschule, Kirche und Stadt ein eindeutiges Zeichen für Menschlichkeit und ein friedvolles Miteinander in Heilbronn.

Mit dabei sind:

"Frieden ist keine Selbstverständlichkeit. Nur mit Respekt, Toleranz und gegenseitiger Akzeptanz können wir gemeinsam ein friedliches Miteinander herstellen und bewahren. Das gilt in der Weltpolitik aber auch in unserem Alltag!" so Schauspielerin Sibel Kekili und Schirmherrin unseres Heilbronner Friedensweg am 4. Dezember.
Gemeinsam gedachten rund 300 Personen an das verheerende Ereignis der Heilbronner Stadtgeschichte vor 75 Jahren: der Fliegerangriff auf Heilbronn. Mit dem Friedensweg für alle Heilbronner*innen von jung bis alt, wurde an die Zerstörung der Stadt erinnert. Der Weg bewegte etwas in den Menschen und schaffte ein klares Bewusstsein, dass Menschen heute ganz Ähnliches erleben oder gerade eben nicht erleben.

Der Friedensweg startete im Deutschhof in der Innenstadt von Heilbronn. Anschließend ging es in einer Lichterprozession weiter in die Nikolaikirche, wo es Gelegenheit gab, mit Zeitzeugen in Kontakt zu treten. "Die Zeit heilt nicht alle Wunden" traf bei einigen Zeitzeugen eher zu, noch ganz genau konnten sie sich an das Erlebte erinnern.
Der Abschluss fand mit einer kleinen Andacht geleitet von Vertretern der Kirche auf dem Campus, Muslimischen und Jüdischen Gemeinde, auf dem neuen Bildungscampus statt. Mit diesem Friedensweg setzten die Organisatoren aus Schule, Hochschule, Kirche und Stadt ein eindeutiges Zeichen für Menschlichkeit und ein friedvolles Miteinander in Heilbronn.

Mit dabei sind: