Dekanatsmaiandacht 2016

Dekanats-Maiandacht 2016

Am 8. Mai 2016 wurde die jährliche Maiandacht des Dekanats Heilbronn-Neckarsulm im Marienwallfahrtsort Höchstberg gefeiert.

Der Feier stand S.E. Karl Josef Kardinal Rauber vor. Die Lichterprozession die vom Marienbrunnen in der Ortsmitte mit zahlreichen Menschen startete führte mit Gebet und Gesang zur Kirche „Unseren lieben Frau im Nussbaum“. Hier wurde Kardinal Rauber in Begleitung von Dekan Denk, Stellv. Dekan Donnerbauer, Schwester Ursula, Pfr. Weikart, der Ministrantenschar in die Prozession hineingenommen und zog mit vielen Gläubigen in das Gotteshaus ein.

Kardinal Rauber ging in seiner Predigt auf Maria als Ur- und Vorbild des Glaubens ein. „Wie steht es um unseren Glauben?“ Der Glaube ist eine Gnade, die wir mit der Taufe empfangen. Beten wir darum, dass der Glaube erhalten bleibt? Auch innerhalb der Kirche wird um viele Glaubensinhalte diskutiert – es wird in Frage gestellt und gezweifelt. So ist der Glaubensschwund auch in der Gemeinschaft der „Gläubigen“ spürbar.

Im Gegensatz zu Maria, die ein vorbehaltloses „Ja“ ausgesprochen hat, basteln viele ihren Glauben aus dem zusammen, was ihnen gefällt – und lassen andere Glaubenswahrheiten aus. „Auf jeden Fall möchte man vermeiden als Fundamentalist gebrandmarkt zu werden.“ Aber Gott erwartet von uns, gerade in dieser glaubensfernen Zeit, die ganze Hingabe. „Maria sah ihren Weg mit ihrem göttlichen Sohn nicht von dem Ende, von dem gloreichen Ausgang her, sie sah ihn nur Stück für Stück. Gott zeigte ihr immer nur den nächsten Schritt, den sie zu gehen hatte. Doch ihr starker von harter Erprobung bewährter Glaube hat Maria befähigt, Mutter aller Glaubenden zu sein. Deshalb dürfen wir von Maria auch wirksam Beistand für unseren Glauben erwarten.“

Nach der eucharistischen Anbetung und mit dem sakramentalen Segen für die kommende Woche,  haben die Menschen, nach der festlichen Maiandacht, ihren Heimweg durch die schöne nachtblaue Weite, sacht erhellt von ihren Lichterkerzen, angetreten.