„Bisschen Fügung war dabei“

Ende des Monats geht Peter Seitz in den Ruhestand. Sein Name bleibt mit einem einzigartigen Heilbronner Ereignis verbunden.
Er ist in die Sache reingewachsen, sagt Peter Seitz über das Projekt seines Berufslebens schlechthin: die Bundesgartenschau (Buga) 2019 in Heilbronn. Nicht erst als Projektverantwortlicher für den Auftritt der Kirche auf der Buga beschäftigte er sich mit der Großveranstaltung. Die ersten Überlegungen hat es 2012 gegeben, wie Seitz erklärt. Damals war er noch Dekanatsreferent für das Dekanat Heilbronn-Neckarsulm. „Ich habe damals schon gemerkt: Das wird eine reizvolle Sache“, sagt Seitz. Für ihn war die Sache so reizvoll, dass er 2015 ins Projektteam „Kirche auf der Buga“ wechselte.

Ökumenisches Miteinander erleben

Abschiedsworte: Dekan Roland Rossnagel liest die Dankeskarte für Peter Seitz vor. Foto: drs/Guzy

Mit der Vertreterin des evangelischen Kirchenbezirks, Pfarrerin Esther Sauer, war Seitz für die Projektleitung verantwortlich. Die anderen Kirchen in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Heilbronn waren bei den Arbeiten einbezogen. Das ökumenische Miteinander bezeichnet Seitz als schönes Erlebnis. Er sieht darin auch einen Anknüpfungspunkt für die Zukunft. Seitz erklärt: „Es kam gut an, dass die Kirchen gemeinsam auftraten.“

Erinnerung: Peter Seitz moderiert auf der Bühne des Buga-Kirchengartens. Foto: Luise Schadt

Auf dem Buga-Gelände entstand ein Kirchengarten mit Bühne und verschiedenen Gestaltungselementen wie einer Löffelskulptur. Die besondere Atmosphäre bleibt Seitz in Erinnerung. „Ich hätte nicht gedacht, dass der Kirchengarten so gut ankommt“, sagt er. Die Konzerte oder beispielsweise auch die Mittagsimpulse seien gut besucht gewesen. Für Seitz war „ein bisschen Fügung dabei“, dass alles so gut geklappt hatte.

Mit diesen einmaligen Erlebnissen endet für den 66-Jährigen nun der berufliche Weg.  Dekan Roland Rossnagel überreichte Seitz als Dank für das Engagement ein Geschenk und eine Karte. Rossnagel erwähnte das künstlerische Gespür, das Seitz beim Buga-Projekt gezeigt hatte. In der Dankeskarte heißt es: „Der Erfolg der Buga überstrahlt alle Mühen der Vorbereitung und Durchführung.“

Zur Person

Peter Seitz stammt gebürtig aus Karlsruhe. Beruflich kommt er aus der Pädagogik: Nach dem Lehramt für Grund- und Hauptschule studierte er Erziehungswissenschaften. Seitz arbeitete zunächst im Jugendreferat Rottweil, bevor er ab 1991 nach Heilbronn wechselte, um die Aufgabe als Dekanatsreferent zu übernehmen. In seine Amtszeit fiel der Bau des Heinrich-Fries-Hauses als Haus der katholischen Kirche Heilbronn. Ab 2015 war Seitz für das Dekanat Heilbronn-Neckarsulm für das Projekt „Kirche auf der Buga“ verantwortlich.

Arkadius Guzy
Diözese Rottenburg-Stuttgart, 23. März 2020, www.drs.de

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