Altarweihe-Jubiläum

50 Jahre Heilige Dreifaltigkeit Güglingen

Coronabedingt konnte 2021 das 50-jährige Jubiläum der Heiligen Dreifaltigkeitskirche Güglingen nicht begangen werden. Umso schöner, dass es am Sonntag nachgeholt und mit einem Festgottesdienst, einem Gemeindefest sowie einem abendlichen Konzert des Musikvereins gebührend gefeiert werden konnte.

Die Anfänge der Gemeinde gehen auf die Nachkriegszeit zurück, als katholische Vertriebene ins evangelisch-geprägte Zabergäu kamen. Eine Seelsorgestelle entstand und wurde von der Pfarrei St. Ulrich in Stockheim mitbetreut. Als Gotteshaus stand zunächst nur die evangelische Friedhofskapelle St. Leonard zur Vefügung. Das Wachstum der Gemeinde machte bald den Bau einer eigenen Kirche notwendig. Erst unter dem Kurat Willibald Eldner wurde die Dreifaltigkeitskirche, eine kostengünstige Typenkirche aus vielen Fertigbauteilen, die es viele dutzendmal in der Diözese gibt, errichtet und ist seit der Einweihung 1971 die Heimat der Gemeinde.

Am  1. Januar 2016 wurde die Gemeinde Heilige Dreifaltigkeit Güglingen mit den Kirchengemeinden Christus König in Brackenheim, Sankt Michael in Cleebronn und Sankt Ulrich in Stockheim durch Bischof Dr. Gebhard Fürst zur neu errichteten Kirchengemeinde Sankt Michael, Wächter des Zabergäus, mit Sitz in Brackenheim. Seitdem ist auch Oliver Westerhold als Pfarrer der neuen Kirchengemeinde eingesetzt. Weitere Einblicke in die Kirchengeschichte, und welche Entwicklungen die Gemeinde in den Jahrzenten nach ihrer Gründung durchlebte, erhalten Sie in der Festschrift.


Die untenstehenden Fotoeindrücke zeugen von der fröhlichen Stimmung im Festgottesdienst und auf dem anschließenden Gemeindefest. © Fotos von Helga El-Kothany