Jubiläum des Dekanats Hohenlohe

Am Fest St. Peter und Paul feierte das Dekanat Hohenlohe sein 200jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst, den Weihbischof Thomas Maria Renz zelebrierte.
Das Dekanat Heilbronn – Neckarsulm war mit seinem Dekan Siegbert Denk und Diakon Carsten Wriedt vertreten.
Dem festlichen Gottesdienst schloss sich ein Festakt an mit Grußworten des Landrats und der evangelischen Dekanin. Danach referierte Dekan Ingo Kubach die Geschichte der Diözeses.
Das Fest klang aus mit einem Openair-Imbiss im Hof des Klostergebäudes. Bei idealem Wetter kamen die Mitfeiernden in gute Gespräche.

Foto: Linus Kraft (Facebook Dekanat Hohenlohe)

Goldenes Priesterjubiläum Don Olmos

Sie alle wurden 1968 zu Priestern geweiht: 15 Geistliche aus der ganzen Diözese haben jetzt zusammen mit Bischof Gebhard Fürst ihr Goldenes Priesterjubiläum gefeiert. Zum Festtag in Rottenburg gehörten ein Gottesdienst, das Mittagessen im Bischofshaus und der anschließende Besuch der Rottenburger Sülchen-Kirche. Bischof Fürst dankte den Mitbrüdern für deren langjährigen Dienst im Geiste Jesu Christi.

drs.de

Dekanatsmaiandacht in Höchstberg am 6. Mai 2018

Alljährlich versammeln sich die Gläubigen des Dekanats Heilbronn-Neckarsulm zur zentralen Maiandacht im Marienwallfahrtsort Höchstberg. Der liebe Gott ließ schon den ganzen Tag die Sonne scheinen, so dass alle sich darauf freuen konnten, mit der Lichterprozession am Brunnen in der Ortsmitte die Feier zu beginnen.

Als Zelebranten hatte Dekan Siegbert Denk den Abt des Klosters Ottobeuren, Johannes Schaber, der aus Heilbronn stammt, eingeladen.
Mit einem fröhlichen „Hallo“ stürmte er in das Pfarrhaus und brauchte sich nicht vorzustellen, da er ja seinen „Dienstausweis“ – den Habit der Benediktiner – sichtbar trug. Seine Herzlichkeit schuf sofort eine gute Gemeinschaft aller Aktiven.

Der Blumenschmuck, der Kerzenverkauf und die Musik waren bestens vorbereitet, so dass sich die Prozession mit Marienliedern, Rosenkranzgebet und den Grüssauer Marienrufen auf den Weg machen konnte.

„Wunderschön prächtige, hohe und mächtige, liebreich holdselige himmlische Frau“ singt die Gemeinde zusammen mit der Blaskapelle so kräftig, dass die Grundmauern der kleinen Wallfahrtskirche „Unsere liebe Frau im Nussbaum“ erzittern.

Weiteres zur Maiandacht, geistliche Impulse und viele schöne Bilder finden Sie auf der Website der Kirchengemeinde St. Peter und Paul.

Schulung „Kindeswohlgefährdung“

Kinder und Jugendliche bedürfen einem besonderen Schutz. Nicht zuletzt, weil sie jünger, kleiner, schwächer sind als Erwachsene. Gerade in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wird man oft mit diesem Thema konfrontiert: Wie können wir Kinder und Jugendliche schützen? Woran erkenne ich, dass das Kindeswohl gefährdet ist? Was kann oder muss ich dann tun?

Um solchen Situationen nicht unvorbereitet entgenzutreten, wird unser Dekanatsjugendreferent Martin Doll am Samstag, dem 21.7.2018, von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr in den Räumen des Kath. Jugendreferats (Jörg-Ratgeb-Platz 25, 74081 Heilbronn)eine Schulung zum Thema „Kindeswohlgefährdung“ anbieten. Alle im Dekanat, die in den Kirchengemeinden mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, sowie alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

 

Symbolische Baumpflanzung für spirituellen Garten „Leben schmecken“ auf der BUGA

Mit der symbolischen Pflanzung eines Apfelbaumes durch Kinder und Projektverantwortliche startete jetzt der Grundausbau für den ökumenischen Beitrag „Leben schmecken“ der Kirchen auf der BUGA 2019 in Heilbronn. Ein rund eintausend Quadratmeter großes Gelände wird zu einem spirituellen Garten gestaltet und so inszeniert, dass er neugierig macht, zum Verweilen einlädt, aber auch zum Dialog auffordert. An den 173 Tagen der Bundesgartenschau werden die evangelische und die katholische Kirche gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen dazu täglich Impulse geben mit Veranstaltungen und Mitmach-Aktionen. Zugleich wird die Inszenierung des Themas auf Bühne und Freifläche zum Erleben, Nachdenken und Gespräch einladen. Bereitgestellt von der Heilbronner BUGA-Gesellschaft wurde dafür ein Areal im „Inzwischenland“, zentral gelegen in der Nähe von Floßhafen und Stadtausstellung.

Vier Landschaftsarchitekten wurden im Frühjahr vergangenen Jahres beauftragt, einen gestalterischen Vorentwurf für den Beitrag der Kirchen zu erarbeiten. Nach Vorlage der Ideen entschied sich das Preisgericht für den Entwurf des renommierten Landschaftsarchitekturbüros Cornelia Biegert in Bad Friedrichshall, der jetzt Basis für eine Umsetzung ist.

Der Erstentwurf, so die Architektinnen Cornelia Biegert und Johanna Müller, hat sich aus der Fortführung der Planungsgespräche sowie ersten Ergebnissen der Arbeitsgruppen zum Motto „Leben schmecken“ verlagert, welches das Bewusstsein für die Bewahrung der Schöpfung schärfen will, insbesondere am Beispiel Ernährung. „Wie geht man letztendlich mit allen Elementen um, wie bespielt man den Garten – dieser Prozess wird uns weiter beschäftigen und andauern“, betont Cornelia Biegert und unterstreicht damit, dass auch die jetzigen Planungen noch fließend sind. Mit dem Grundausbau wird in den kommenden Monaten die Basis für einen Ort geschaffen, der die  Themen Schöpfung und Ernährung aufgreift und der Symbole der Kirche nutzt, damit Menschen still oder lebendig, alleine oder in Gruppen Kraft und Impulse für ihr Leben finden.

Vegetationsband und Symbol Kreuz

Zwei wesentliche Elemente der Planung, so Cornelia Biegert, sind ein Vegetationsband um das Gelände sowie das Symbol Kreuz, die zum einem den Eintritt in eine Einheit, zum anderen ein Zusammenführen unterschiedlicher Bereiche schaffen. Umgeben ist der Garten der Kirche durch die hochstämmige Bepflanzung der Bundesgartenschaugesellschaft mit Pappeln, die das Planungsbüro um weißblühende Stauden, wie Schleierkraut, weißen Mohn, Storchschnabel oder weißen Salbei, aber auch Zwiebelpflanzen wie Tulpen und Narzissen mit einer eigenen Note und Vielfalt aufwertet. „Der Großteil der rund 1700 Pflanzen, die für den spirituellen Garten vorgesehen sind, wird dieses Vegetationsband bilden“, beschreibt Johanna Müller den Umfang der Pflanzmaßnahmen.

Das Kreuz als Symbol der Kirche und der Kraft des Glaubens ist der Mittelpunkt des Gartens. Zwei Wege aus dunklem Plattenmaterial, die ein asymmetrisches Kreuz bilden, erschließen neben weiteren Zugängen barrierefrei den spirituellen Garten und kreuzen sich an einer überdachten, rund siebzig Quadratmeter großen Bühnenfläche. An diesem zentralen Punkt mit Bestuhlung werden Andachten, Kulturveranstaltungen sowie Mitmach-Aktionen stattfinden. Den Rückraum der Bühne bilden zwei Container, die auch als Lagerraum genutzt werden.

Weitere Akzente im Garten setzen ein großer hölzerner Tisch zum gemeinsamen Gespräch oder Essen, sowie eine flache Wasserschale mit über zweieinhalb Meter Durchmesser aus Cortenstahl, die ein Ort der Meditation und ruhiger Gespräche sein kann.

Symbol und Funktion zugleich ist eine Glocke mit Turm, mit deren Anschlag beispielsweise Veranstaltungen angekündigt werden. Nahe der Bühne ist eine Löffel-Skulptur aus Holz des Karlsruher Künstlers Hans Wetzl geplant. Der Löffel steht bildhaft für Essen und Schmecken und wird auch in der aktuell stattfindenden Kindergarten-Aktion „Her mit dem Löffel!“ verwendet.

Gleich am Beginn des Kreuz-Weges wird eine Schreib- und Kerzenwand stehen. Besucher können an der Innenseite ihre Gedanken, Wünsche und Hoffnungen anbringen und darüber kommunizieren. Durch die dahinter befindlichen großen Bestandsplatanen sieht Cornelia Biegert hier auch eine ideale Fläche, in sich zu gehen oder ganz einfach die Seele baumeln zu lassen.

Erstbepflanzung im Paradiesgarten

Entstehen wird im nördlichen Bereich ein Paradiesgarten, wo jetzt die symbolische Erstbepflanzung stattfand. Diese wurde  begleitet von Grußworten, Liedern des Kinderchores und dem Segen für Baum und Gelände durch die stellvertretenden Dekane Erhard Mayer und Roland Rossnagel. Mit seiner großen Rasenfläche zwischen einem runden Dutzend, bei ihrer Pflanzung etwa fünf Meter hohen Apfelbäumen, sowie einem Kräuter-Hochbeet bietet dieser Paradiesgarten viele Möglichkeiten für Veranstaltungen mit Kindern und Erwachsenen, lädt aber auch zum schlichten Verweilen ein.

Mit der symbolischen Pflanzung eines ersten Baumes startet zugleich der Grundausbau. Hierzu gehören das Setzen der Stauden und Bäume, das Verlegen der notwendigen Leitungen, der Bau des Bühnenfundamentes, das Einbringen der Wasserschale und natürlich die Aussaat des Rasens. Und es beginnt die notwendige Pflege zum Erhalt und Wachstum der Pflanzen. Erst kurz vor Beginn der BUGA-Eröffnung im April 2019 werden die weiteren Elemente, wie Schreib- und Kerzenwand, hölzerner Tisch, Glockenturm, Löffelskulptur und die Überdachung der Bühne aufgebaut.

 

Gemeinsames ökumenisches Projekt

Das gemeinsame ökumenische Projekt „Leben schmecken“ mit vielschichtigen Veranstaltungen tragen und gestalten die Evangelische Landeskirche Württemberg und die Kath. Diözese Rottenburg mit anderen christlichen Kirchen aus der Arbeitsgemeinschaft christliche Kirchen (ACK). Bewältigt werden soll das vielfältige Programm, an dem mehrere Projektteams schon seit Monaten arbeiten, auch durch ehrenamtlich Mitarbeitende als Ansprechpartner für die Besucherinnen und Besucher. Rund dreihundert Personen werden benötigt, um das für alle Altersgruppen geplante Programm  mit Beiträgen zu den Themen Schöpfung und Ernährung durchführen zu können. „Wir möchten damit die Erde als Garten Gottes ins Bewusstsein der Besucher rufen und werben mit diesem gemeinsamen Beitrag dafür, das Geschenk der Schöpfung und des Lebens anzunehmen, aber zugleich achtsam damit umzugehen“, betonen die Projektverantwortlichen Esther Sauer und Peter Seitz.

Nähere Informationen zum Projekt „Kirche auf der BUGA“ finden Interessierte im Internet unter www.kirche-buga2019.de. Wer während der BUGA mitgestalten möchte, kann sich auch direkt an Esther Sauer, Evang. Projektleitung, Tel. 07131 99101 – 20, Mail esther.sauer@elkw.de, sowie Peter Seitz, Kath. Projektleitung, Tel. 07131 2086142, Mail peter.seitz@drs.de, wenden.

 

„Runder Tisch“ der Caritas Konferenzen Deutschlands

Die Formen der Begräbnisfeiern werden immer vielfältiger. Längst hat man nicht nur die Wahl zwischen Erdbestattung und Urnengrab. Bestattungen auf dem anonymen Gräberfeld, im Friedwald, auf See oder vom Flugzeug aus sind nicht mehr ungewöhnlich. Um sich darüber auszutauschen und zu beraten trafen sich am 13. März 2018 rund 15 caritativ-tätige Ehrenamtliche des katholischen Dekanats Heilbronn/Neckarsulm beim „Runden Tisch“ der Caritas Konferenzen Deutschlands (CKD).

Pfarrer Roland Rossnagel referierte an diesem Nachmittag über das Thema „Christliche Bestattungskultur“. Schon immer gab es einen Wandel in den Beerdigungsformen. Die nicht mehr aufzuhaltende Individualisierung der Menschen zeigt sich auch im Umgang mit den Toten. Die Art, wie man mit den Toten umgeht, zeugt davon wie mit den Lebenden umgangen wird. Die katholische Kirche versucht hier auf die Wünsche der Trauernden einzugehen und ihnen gerecht zu werden.

Im zweiten Teil des Nachmittags gab es eine Informations-und Austauschrunde für und mit den Ehrenamtliche aus den Kirchengemeinden des Dekanats. Im Fokus standen Besuchsdienste, Seniorenarbeit , der Wandel in der Kirche und das leidige Thema der Mitarbeitergewinnung. Dekanatsreferent Michael Dieterle verabschiedete die Teilnehmer mit einem spirituellem Wort nach Hause. Dieser Runde Tisch wird jedes Jahr im Frühjahr vom Dekanat, der Caritas und den Caritaskonferenzen organisiert.

Mitglieder der Steuerungsgruppe der CKD im Dekanat Heilbronn-Neckarsulm (von links nach rechts: Pfarrer Roland Rossnagel, Ursula Baier, Dr. Waltraud Volk-Weinreuter, Kerstin Denner-Woerner und Michael Dieterle)

Jahrestagung der Pfarramtssekretärinnen

Am 27. Februar trafen sich dieses Mal rund 30 Pfarramtssekretärinnen zur jährlichen Versammlung im neuen Gemeindehaus von St. Kilian Heilbronn Böckingen, um sich in allen Belangen auf dem Laufenden zu halten. Neben dem laufenden Geschäft bekamen Sie Besuch von Andreas Kienle aus Rottenburg, der über das Thema „Datenschutz/Datensicherheit in der Diözese“ referierte. Außerdem informierten Herr Rappold und Frau Gärtner vom Verwaltungszentrum über die Pfarramtskassen.

Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle Beteiligten!

Tagung der Pfarramtssekretärinnen