Anmeldung zum Schulpastoraltag 2017

Dieses Jahr findet am 07.10.2017 der Schulpastoraltag 2017 unter dem Thema „kennenlernen – vernetzen – Möglichkeiten entdecken“ mit dem Motto „Gemeinsam unterwegs sein“ statt.

Ab jetzt ist die Anmeldung zum Schulpastoraltag online möglich. Bitte informieren Sie sich vorab über die zur Verfügung stehenden Workshops und notieren Sie sich deren Nummer.

Weitere Informationen wie Veranstaltungsort und Programm finden Sie HIER. Neben einem Vortrag werden sowohl Austauschmöglichkeiten auf einem Markt der Möglichkeiten als auch besagte Workshops angeboten. Den Tag wollen wir mit einem geistlichen Abschluss beenden.

 

Der Schulpastoraltag richtet sich an alle Interessierten aus Schulen, kirchlichen Einrichtungen und Kirchengemeinden.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen, einen spannenden Austausch und viele Impulse!

Leben mit einem Suizid(versuch)

Jährlich sterben in der Bundesrepublik Deutschland fast 10.000 Menschen durch Suizid. Alle fünf Minuten versucht sich in Deutschland ein Mensch das Leben zu nehmen. Im Land- und Stadtkreis Heilbronn waren es 2016 insgesamt 58 Menschen, die auf diese Weise aus dem Leben gegangen sind. Dazu kommen zahlreiche nicht als „Suizid“ festgestellte oder wahrgenommene Todesfälle.

Wie leben Menschen danach weiter? Wie reagiert ihr Umfeld und was gibt ihnen Perspektive und neue Lebenskraft? Und wie gehen Angehörige mit dem Suizid eines nahen Menschen um?

Petrus Ceelen, katholischer Theologe, war Gefängnisseelsorger in der Haftanstalt Hohenasperg, Seelsorger für HIV-Infizierte und AIDS-Kranke im Großraum Stuttgart und ist bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen.

Der Arbeitskreis Leben (AKL) und die Katholische Erwachsenenbildung Heilbronn laden zu einem Abend mit Petrus Ceelen ein:

Montag 27.11.2017, um 19.30 Uhr 
Heinrich-Fries-Haus
Bahnhofstr. 13
Heilbronn

Anmeldung erbeten
Tel. 07131 / 89 80 91 01
keb.heilbronn@drs.de
Kursnummer: 17148
Eintritt frei

Wer nicht wählt, bleibt stumm!

Eine Woche vor der Bundestagswahl hat der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart alle Wahlberechtigten dazu aufgerufen, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Die gewählten ehrenamtlichen Mitglieder des Präsidiums, Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn, Priesterratssprecher Paul Magino und Beisitzerin Veronika Rais-Wehrstein, äußerten sich in einer Pressemitteilung.

Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn sagte, auch wenn jeder Wähler nur eine Stimme von über 61 Millionen habe, sei die Wahrnehmung dieser Mitbestimmung ausschlaggebend: „Nur wer wählt, kann Politik mitgestalten. Manche meinen, Politiker oder Parteien abstrafen zu können, indem sie zu Hause bleiben. Das ist ein Irrtum. Einfluss nimmt erfahrungsgemäß nur, wer seinen Willen kundtut. Auch wer keine Partei hundertprozentig überzeugend findet, sollte wählen gehen und sein Kreuz bei einem Kandidaten und einer Partei machen, deren Ausrichtung am ehesten seiner eigenen Zukunftsvision entspricht. Wer wählt, sagt, in welche Richtung unser Land sich bewegen soll. Wer nicht wählt, bleibt stumm.“ Gerade in Zeiten, in denen der Richtungsstreit unter den Bürgern so lebendig sei wie jetzt, müssten die Abgeordneten sich auf einen deutlichen Bürgerauftrag stützen können.

„Wählen bedeutet nicht, mit der zurückliegenden Amtsperiode oder einzelnen Politikern oder Parteien abzurechnen. Ein Wahlzettel ist kein Denkzettel“, betonte Präsidiumsmitglied Veronika Rais-Wehrstein. „Wählen bedeutet, über die Zukunft und Ausrichtung unseres Landes mitzuentscheiden. Die soziale Gerechtigkeit in Deutschland, die Stabilisierung der Wirtschaft in Europa, der Umweltschutz und nicht zuletzt die derzeitigen internationalen Verwerfungen sind immense Herausforderungen. Wer wählt, muss sich frei von Ressentiments fragen, wem er am meisten Sachkompetenz, Seriosität, politisches Standvermögen und den Blick für das Ganze zutraut“, so die Diözesanrätin.

„Für Christen und alle von der christlichen Kultur geprägte Menschen sind Nächstenliebe und Menschenwürde, die Sorge für die Benachteiligten sowie der Schutz unserer Umwelt prägnante Entscheidungskriterien für politische Wahlen“, erklärte Priesterratssprecher Paul Magino.

Farbe bekennen für Demokratie

Politisch statt populistisch – Katholische Argumentationshilfe für politische Diskussionen
Stuttgart, 12. September 2017. Hilfestellungen für politische Diskussionen rund um die Bundestagswahl und Denkanstöße zur Demokratie hat der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart jetzt auf der Internetseite „Farbe bekennen für Demokratie“ veröffentlicht.

Diözesanrat und Hauptabteilung „Kirche und Gesellschaft“ verstehen ihr neues Online-Angebot als „Service für alle Bürger“, so Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn. „Ausgangspunkt unserer Initiative war die Frage der gewählten Katholikenvertreter im Diözesanrat, wie man politische Diskussionen so führen kann, dass sie nicht in populistischen Sackgassen enden. Viele Menschen lassen sich durch plakative Ansagen, dramatische Thesen oder abwertende Bemerkungen allzu schnell überrumpeln. Wir wünschen uns, dass sie durch unser Online-Angebot in ihren gemäßigten Ansichten bestärkt werden und sich trotzdem Gehör verschaffen können. Christen sollen generell die Prinzipien der Menschenwürde und der Verantwortung für den Nächsten in Diskussionen einbringen, und zwar inhaltlich ebenso wie in ihrer Art zu diskutieren“, sagt Warmbrunn.

Neben Tipps des Stuttgarter Stadtdekans Christian Hermes, wie man populistische Diskussionstaktiken erkennen und parieren kann, erklärt unter anderem ein Beitrag des Leiters der diözesanen Hauptabteilung „Kirche und Gesellschaft“, Ordinariatsrat Joachim Drumm, was Populismus in heutiger Zeit so attraktiv macht. Außerdem hilft das Portal, politische Veranstaltungen zu planen, etwa mit einem Konzept für einen „Gesprächsabend für besorgte Bürger“ und mit Hinweisen, wie man eine Diskussion mit Politikern vorbereiten kann. Antworten gibt es auch auf die Frage, woran man sich als Christ in Zeitfragen orientieren kann. Ergänzt wird der Internetauftritt „Farbe bekennen für Demokratie“ durch zwei gedruckte Produkte. Eine Broschüre „Politisch streiten“ enthält zentrale Beiträge der Internetseite, und ein achtteiliges Spielkarten-Set „Gewissensfragen“ regt an, die eigenen Möglichkeiten wahrzunehmen, um die Gesellschaft mitzugestalten. Wer will, dass im Bus deutsch gesprochen wird, sollte sich beispielsweise fragen, ob er selbst mit Ausländern redet. Oder wer unabhängigen Journalismus will, kann einen Anfang machen, indem er eine Zeitung oder einen journalistischen Onlinedienst kostenpflichtig abonniert. „Diese simplen Beispiele trainieren die Haltung, nicht über die große Politik zu jammern, sondern als anständige Menschen und aktive Bürger zusammenzuleben. Davon lebt die Demokratie“, meint die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des Diözesanrats, Cäcilia Branz.

Die Homepage farbe-bekennen-fuer-demokratie.info hatte die diözesane Hauptabteilung „Kirche und Gesellschaft“ zum diesjährigen Tag des Grundgesetzes (23. Mai) eingerichtet. Jetzt wird sie gemeinsam mit dem Diözesanrat mit Themen zu Demokratie und Politik weitergeführt.

Veranstaltungshinweis: Gedenkfeier für tot zur Welt gekommene Kinder

Am Gräberfeld „Schmetterlingsgräber“ auf dem Heilbronner Hauptfriedhof findet am Freitag, 20. Oktober 2017 um 14:00 Uhr wieder eine ökumenische Gedenkfeier für totgeborene Kinder unter 500 Gramm statt. Die eigentliche Bestattung findet immer zeitnah zuvor statt, jedoch getrennt von der Gedenkfeier. 

Das Gräberfeld „Schmetterlingsgräber“ ist ein besonders schön gestalteter Platz auf dem Heilbronner Hauptfriedhof, welchen die Stadt Heilbronn kostenlos zur Verfügung stellt. Er stellt für die betroffenen Angehörigen einen wichtigen Ort dar, wo Trauer und Schmerz ihren Ort finden, aber auch helfen kann, Abschied zu nehmen und die eigene Trauer zu bewältigen. Der Ort ist durch eine Stelengruppe zu erkennen, welche von Heilbronner Bildhauern erstellt wurde und von den Friedhofsgärtnern liebevoll gepflegt wird. Wo Sie die „Schmetterlingsgräber“ auf dem Friedhof finden, sehen Sie HIER.

Weitere Informationen erhalten Sie von
Klinikseelsorger Jürgen Rist
Tel. 07131 49-40710

Klinikseelsorger Siegfried Fischer
Tel. 07131 49-40713

Veranstaltungshinweis: Vernetzt im Heiligen Geist

 

In Suchprozessen spielt nicht nur die geistige Dimension eine Rolle, auch mit geistlichem Engagement lassen sich neue Perspektiven entdecken.

Das Dekanat möchte sich deshalb gemeinsam mit geistlichen Menschen in und ohne Gemeinschaft in einen solchen Suchprozess begeben und einen Weg mit neuen Möglichkeiten für das Dekanat finden. Eine herzliche Einladung dazu am 22. September 2017 um 19.30 Uhr ins Heinrich-Fries-Haus in Heilbronn. Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungskalender.

Veranstaltungshinweis: Wie kann es weitergehen?

 

Als Thomas Frings im Frühjahr letzten Jahres nach fast 30 Jahren sein Amt als Gemeindepfarrer im Bistum Münster niederlegte, ins Kloster geht und diesen Schritt in seiner „?Kurskorrektur!“ öffentlich erklärt, ist das Echo gewaltig. Nicht nur in den Medien, sondern auch unter seinen Amtsbrüdern und den Gläubigen, denn schnell wird klar: Da ist jemand, der nicht aus Trotz oder Angst, sondern aus tiefer Liebe zur Kirche eine solch‘ radikale Entscheidung getroffen hat.

Gemeinsam mit unserem Dekanat möchte er nach weiteren Schritten in unserem Prozess „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“ suchen. Dazu veranstaltet das Dekanat gemeinsam mit Thomas Frings eine Lesung mit anschließender Diskussion am

13. September 2017
um 19 Uhr
im Heinrich-Fries-Haus
in Heilbronn

und

14. September 2017
um 19 Uhr
im Gemeindehaus St. Paulus
in Neckarsulm

Weitere Hinweise und Informationen entnehmen Sie bitte unserem Veranstaltungskalender.

Stabübergabe im Referat Schulpastoral in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Lioba Diepgen

Nachdem Jutta Taege-Müller in den vergangenen zweieinhalb Jahren mit viel Elan an der Entwicklung der Schulpastoral in der Modellphase „Kirche und Schule“ mitgearbeitet hat, übergibt sie ihr Tätigkeitsfeld zum 1. Septemer 2017 an Lioba Diepgen. Sie ist Gemeindereferentin und seit vielen Jahren als Schulseelsorgerin tätig. Seit 2015 entwickelt Lioba Diepgen als Dekanatsbeauftragte für Schulpastoral/Kirche und Schule in unserem Dekanat Heilbronn-Neckarsulm gemeinsam mit anderen Ideen, die unterschiedlichen Perspektiven von Schule und Kirchengemeinden in einen kreativen Dialog zu führen und in Projekten zu erproben. Dieses Tätigkeitsfeld wird sie beibehalten und zudem als Referentin für Schulpastoral die Entwicklungen in der Modellphase Schulpastoral 2015-2020 in der Diözese Rottenburg-Stuttgart begleiten.

Dankgebet im Sommer

Früh am Morgen
Vögel zwitschern und pfeifen in allen Höhenlagen
läuten mit ihrem Jubilieren einen neuen Tag ein – Sommerkonzert

Mitten am Tag
unterwegs mit dem Rad
oder beim Spazierengehen durch Wald und Flur
lichtdurchflutetes Grün ringsum
mit farbenfrohen Blumen –
Sommerfarben

Am  Nachmittag
träge in einer bunten Hängematte schaukeln
Wolken beobachten, ein leichtes Lüftchen spüren
und die Zeit vergessen –
Sommergefühle

Spät am Abend
auf der Terrasse mit einem Glas Wein sitzen
den Tag Revue passieren lassen
und die Dämmerung beobachten –
Sommerabend

In diesem Sinne wünschen wir einen bunten, abwechslungsreichen  und erholsamen Sommer

Ihre Dekanatsleitung und Mitarbeiter

Bischofsbesuch und Bienenhonig

Am Mittwoch, 12. Juli 2017 war Bischof Dr. Gebhard Fürst zu Gast bei der Dekanatskonferenz in Neckarsulm.
Nach der Vesper in der Klosterkirche fand die Konferenz im Gemeindehaus St. Paulus statt. Hier wurde der Bischof von einigen Schülern der Fachschule für Sozialpädagogik, die im gleichen Gebäude untergebracht ist, und dem Schulleiter Dr. Thomas Ochs begrüßt. Dem Bischof wurden zwei Gläser des selbst erzeugten Honigs überreicht.
Nach dieser gelungenen süßen Überraschung sprach der Bischof vor den Konferenzteilnehmern unter anderem über das päpstliche Schreiben“Amoris Laetitia“ und stand für Nachfragen und zur Diskussion zur Verfügung.