Schreib mal wieder…! Tag der Handschrift

Schreib mal wieder …!

Am 23.01.2022 ist wieder einmal der Tag der Handschrift.
Und die Initiative Schreiben – „Handschrift bist Du!“ lädt ein zum Schreib-Wettbewerb.
Wir laden Sie und Euch herzlich ein, beim diesjährigen Schreibwettbewerb „BEZIEHUNGSWEISE SCHREIBEN“! mitzumachen.
Alle Infos, Teilnahme-Bedingungen sind hier zu finden: Handschrift bist Du! - Initiative Schreiben e.V. (initiative-schreiben.de)

Es geht darum, handschriftlich einen Text oder Brief zu gestalten.
Schreibt an einen Menschen, zu dem es eine Beziehung gibt, gab, geben könnte oder sollte, und schmückt den Brief gern mit
eigenen Skizzen, Zeichnungen oder anderen Schmuckelementen. (Maximal eine Din A4-Seite)

Zur Vorbereitung bieten wir Ihnen und Euch einen Workshop  am 20.01.2022 an.
Wenn Dein/ Ihr Brief samt Einwilligungsformular für eine mögliche Veröffentlichung in der Reihe „Initiative Schreiben e.V. Schreibhefte“
bis zum 24. Januar 2022 bei der keb Heilbronn (Bahnhofstr.13, 74072 HN) abgegeben wird, nimmst Du, nehmen Sie am Wettbewerb teil
und gewinnen mit etwas Glück einen Preis der Initiatorin, deren Anliegen wir unterstützen!

Am Freitag 21. Januar unterstützen wir Sie mit Anregungen, Stiften und Papier! Sie finden uns auf dem Kiliansplatz von 11 – 14 Uhr. Wir freuen uns auf Sie und Euch! Dort könnt Ihr auch Eure vorbereiteten Briefe schon abgeben.

Eine Kooperation der keb HN und Initiative Schreiben e.V. mit dem BDKJ / Jugendreferat HN-NSU, der Schulpastoral HN-NSU, dem Schreibwarengeschäft Seel HN und Schreibgeräte Schneider.

Rückblick Einführung der Dekane

Feierliche Vesper im Deutschordensmünster mit Weihbischof Renz

Am Dienstag, den 23. November 2021, wurden in einer Vesper im Deutschordensmünster St. Peter und Paul Dekan Roland Rossnagel und der Stellvertretende Dekan Hans-Jörg Häuptle in ihr Amt eingeführt. Der Vesper stand Weihbischof Renz vor, die musikalische Gestaltung haben Kirchenmusikdirektor Michael Saum zusammen mit der “schola gregoriana” übernommen.
In seiner Ansprache ging Weihbischof Renz auf drei Aufträge an die Dekane, die “mittlere Ebene” der kirchlichen Organisation, ein: “Dem christlichen Glauben eine Stimme geben”, “Das Licht Christi den Menschen in Dunkelheit anzünden” und “Menschen in Not die Hilfe Gottes anbieten”. In einer Gesellschaft der Gottvergessenheit, wo Menschen “ohne Gott nichts vermissen”, sind gerade die Dekane aufgerufen, qualifiziert den christlichen Standpunkt zu vertreten, damit die Stimme Gottes wahrnehmbar bleibt. Dabei sind es die Dekane, die nicht nur selbst handeln, die auch in den kirchlichen Strukturen ermöglichen: Dass die Arbeit z.B. der Caritas gelingt, dass christliche Botschaft zu konkretem Handeln wird. “Die Nacht wird nicht ewig dauern”: Mit diesem Zitat von Helmut Gollwitzer unterstrich Renz die Bedeutung, das Licht Christi in die Dunkelheit der Menschen zu bringen.
Der Gewählte Vorsitzende des Dekanatsrats Tuan Nguyen, der Erste Bürgermeister Diepgen und der Dekan der evangelischen Kirche Christoph Baisch gratulierten den Dekanen zu ihrem Amt. Sie betonten die Wichtigkeit, die Nähe zu den Menschen und zu den Einrichtungen und Strukturen der Stadt zu suchen.
Dekan Rossnagel fasste seine Haltung zusammen: “Früher suchten Menschen die Kirche, heute muss Kirche die Menschen suchen.”
Diakon Carsten Wriedt

Suizidprävention bei Jugendlichen

Der Arbeitskreis Leben (AKL) Heilbronn zieht zum Projektabschluss eine positive Bilanz

Als das Projekt begann, hatte noch niemand an Corona gedacht, sagt Birgit Bronner. Als dann die Pandemie da war, erwies es sich als „goldrichtig“, erklärt die Leiterin des Arbeitskreises Leben (AKL) Heilbronn. Die über die Jahre gewachsene Nachfrage nach Veranstaltungen und Beratungen sei ein Zeichen, dass das Projekt geschätzt werde.

Im Oktober 2018 startete der AKL Heilbronn, ein ökumenisch organisierter Verein, das Projekt „Umgang mit Krisen und Suizidalität bei Jugendlichen“. Die Bischof-Moser-Stiftung förderte dafür für drei Jahre einen Stellenanteil von 25 Prozent. So sollte die bisherige Präventionsarbeit systematisiert und ausgebaut werden. „Immer wieder waren Anfragen hauptsächlich von Religionslehrkräften oder Ethiklehrkräften an uns herangetragen worden, im Unterricht mit Jugendlichen über das Thema Suizidalität ins Gespräch zu kommen“, erklärt Bronner die damalige Ausgangssituation.

Für den vollständigen Bericht:
https://www.drs.de/ansicht/artikel/suizidpraevention-bei-jugendlichen-9006.html

Hilfe
Sollten Sie selbst Suizidgedanken haben, suchen Sie Hilfe! Sie können sich zum Beispiel unter 07131 164251 an den Arbeitskreis Leben (AKL) Heilbronn wenden.

Bestätigung der Dekanatsleitung

Pfarrer Roland Rossnagel (Deutschordenspfarrei Heilbronn) und Pfarrer Hansjörg Häuptle (Seelsorgeeinheit Krumme Ebene – Gundelsheim) bleiben an der Spitze des Dekanats Heilbronn-Neckarsulm. Bei der Wahl zum Dekan und zum stellvertretenden Dekan wurden die beiden, die derzeit kommissarisch in ihrem jeweiligen Amt eingesetzt sind, bestätigt.

https://www.drs.de/ansicht/artikel/bestaetigung-der-dekanatsleitung-8981.html

Auftaktveranstaltung des Projekts GLEICH(:)WERT

Worte können Welten öffnen oder verschließen

Kübra Gümüsay „Eine Sprache auf Augenhöhe“:

Auf der Suche nach Verstehen und Verständigung unter den Menschen, begab sich Kübra Gümüsay vor einiger Zeit auf eine spannende Reise in die Architektur der Sprache. Auf ihrer Suche nahm sie viele Menschen bei der Veranstaltung „Eine Sprache auf Augenhöhe“ mit. Sie las und erzählte aus ihrem Buch „Sprache und Sein“ am 28.9.2021 im Heinrich-Fries-Haus:

Wir brauchen Worte, uns zu verständigen und zu verstehen. Zugleich können Worte und Sprache aber auch als Abgrenzung missbraucht werden. So, wie Sprache Türen öffnen kann, kann sie genauso Menschen in einen Käfig einsperren und sie zutiefst verletzen.
Es gilt, Sprache zu öffnen und reichhaltiger werden zu lassen, den Horizont zu weiten, neugierig zu bleiben, um dem Verstehen und der Verständigung der Menschen näher zu kommen. Was es dazu brauche, sei Demut, so Gümüsay; sich als Teil eines größeren Ganzen zu begreifen. Demut ermögliche Staunen und Fragen – ein Leben lang.

Das Gespräch mit ihr moderierte Norbert Hackmann, Leiter der Katholischen Erwachsenenbildung Heilbronn.

Zwischen Poesie und politischem Statement

Spannend, kurzweilig und vielseitig, zwischen Poesie und politischem Statement versteht es Kübra Gümüsay, uns für unsere Sprache zu sensibilisieren.
Auch die Sprache der Musik hat ihre ganz eigene Schwingung und Färbung. Das haben die Teilnehmenden erlebt durch die musikalische Gestaltung des Abends: mit Oboe und Harfe zauberten Maki Kalesse-Sugano und Frauke Adomeit eine besondere Atmosphäre.

Der Abend war die Auftaktveranstaltung des Projekts GLEICH(:)WERT im Dekanat Heilbronn-Neckarsulm.

GLEICH(:)WERT        Name ist herausforderndes Programm

Hansjörg Häuptle, stellv. Dekan des Dekanats Heilbronn-Neckarsulm, eröffnete die Veranstaltung mit den Worten: „Menschen erleben Ausgrenzung, das ist Fakt.“ Gemeinsam mit allen beteiligten Projektpartnern wünscht er sich eine Kirche, die Dialograum wird, Herausforderungen annimmt und sich in ihrem Denken und in ihrer Sprache neu sensibilisieren lässt, damit wir Verständnis entwickeln und ein anderes Miteinander und Verständigung in der Gesellschaft mitprägen.

Diesem Anliegen hat sich das Projekt GLEICH(:)WERT gewidmet. Der Name ist das „herausfordernde Programm“, so Häuptle. Der Projektgruppe gehören die Fachdienste Betriebsseelsorge, Katholische Erwachsenenbildung, Jugendreferat, Schulpastoral, Caritas Heilbronn-Hohenlohe und das Dekanat Heilbronn-Neckarsulm an.

„Das Eintreten gegen Rassismus ist eine demokratische Pflicht. Die Ablehnung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Identität oder Hautfarbe, das verachtende Sprechen bis hin zur gewaltsamen Aktionen ist menschenverachtend. Wir nehmen dies als Herausforderung und
Aufgabe, uns für die Würde des Menschen, Gleichberechtigung und eine gelingende Kommunikation miteinander auf Augenhöhe einzusetzen.“ - so die beteiligten Projektpartner.

Im Kern geht es um Haltung

Bürgermeister Martin Diepgen begrüßte die Initiative GLEICH(:)WERT, weil es ein Thema ist, das uns alle angeht. „Die Stadt Heilbronn wendet sich entschieden gegen jede Form der Diskriminierung“ und ermöglicht durch vielerlei Aktivitäten „Teilhabe für alle.“ Im Kern geht es immer um Haltung, aus der das Handeln dem jeweils anderen gegenüber entspringt: durch das Stiften von Einsichten, Grundlegen von Überzeugungen und Respekt voreinander.
In der heutigen Zeit gilt es, regional und weltweit, sich für die Bewahrung der Schöpfung und für die Würde des Menschen gleichermaßen einzusetzen.
Der Abend endete mit einem Ausblick auf kommende Aktionen im Dekanat unter dem Stichwort GLEICH(:)WERT. Aktionen im Dekanat

Hier finden Sie den Livestream der Veranstaltung auf Youtube https://youtu.be/Rpf7_RifNoA

K-Punkt sucht neue ehrenamtliche Mitarbeiter/innen

Sie nehmen sich Zeit für andere Menschen, die einfach mal mit jemandem reden wollen und hören zu. In der Einrichtung K-Punkt der Stadtkirche Heilbronn helfen ehrenamtliche und ausgebildete Mitarbeitende durch seelsorgerliche Gespräche. Nun sucht der K-Punkt wieder neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bietet dazu einen mehrtägigen „Ausbildungskurs“ in Rottenburg am Neckar an.