Trauergruppe für Hinterbliebene nach Suizid

Für Angehörige, die einen Menschen durch Suizid verloren haben, bietet der Arbeitskreis Leben Heilbronn wieder eine Gesprächsgruppe an. Es ist wichtig, mit der Trauer nicht allein zu bleiben, sondern in einem geschützten Rahmen die Erfahrungen mit ähnlich Betroffenen teilen zu können. Der Austausch in der Gruppe ist eine große Hilfe beim Verarbeiten des traumatischen Erlebnisses.

Die Trauergruppe findet monatlich an 6 Abenden statt und wird geleitet von Birgit Bronner, Leiterin des AKL und Christiana Fellenstein, Diplomtheologin und Supervisorin. Das erste Treffen ist am Dienstag, 30. Mai 2017 um 18.30 Uhr im Heinrich-Fries-Haus Heilbronn, Bahnhofstraße 13.

Weitere Termine sind:
27.06.17 / 25.07.17 / 12.09.17 / 10.10.17 / 14.11.17

Eine persönliche Voranmeldung ist erforderlich beim AKL unter 07131 / 164251 oder akl-heilbronn@ak-leben.de

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Projektteam „Kirche auf der BUGA 2019“ nimmt Arbeit auf

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(Das Projektteam, das die Arbeit der Kirchen auf der BUGA 2019 leitet (Foto: kirchebuga2019)

Ambitionierter Beitrag auf dem Gartenschaugelände geplant

Einen „ambitionierten Beitrag zur Bundesgartenschau“ möchten die Kirchen in Heilbronn leisten. Dazu hat sich am Dienstag, 4. April, das Projektteam „Kirche auf der BUGA 2019“ gebildet. Die Projektleitung haben Pfarrerin Esther Sauer von der evangelischen Kirche und Peter Seitz von katholischer Seite.

Sechs Arbeitsbereiche sind zuständig für die Bereiche Gottesdienst, Musik und Kultur, tägliche spirituelle Impulse, Programm und Zielgruppen, Ehrenamtliche und Dauerpräsenz sowie Organisation und Technik.

Das ökumenische Projektteam setzt sich aus den jeweiligen Leitungen der Arbeitsbereiche, einem Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und zwei Mitarbeitern für Öffentlichkeitsarbeit zusammen.

Bei diesem ersten Treffen haben sich die Mitglieder nach einem ersten Kennenlernen mit der Konzeption „Kirche auf der BUGA 2019“ und der kirchlichen Fläche auf dem Gelände vertraut gemacht. Eine der ersten Aufgaben in den kommenden Wochen ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die jeweiligen Arbeitsgruppen zu finden, so dass noch vor den Sommerferien mit der konkreten Arbeit begonnen werden kann. Damit beginnt nun auch für die „Kirche auf der BUGA 2019“ die Phase der Konkretisierung und Umsetzung.

Neue Unterstützung in der Pastoral in unserem Dekanat

Unser Dekanat erhält zum Herbst neue pastorale Unterstützung:

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Matthias Weingärtner wird Pfarrer in Heilbronn-Neckargartach

Matthias Weingärtner (55), bisher Vikar in der Seelsorgeeinheit (SE) Oberes Nagoldtal, wird ab September 2017 Pfarrer der SE Über dem Salzgrund im Dekanat Heilbronn-Neckarsulm. Weingärtner stammt aus Karlsruhe und wurde 2013 in Weingarten zum Priester geweiht. Nach der Priesterweihe absolvierte Weingärtner seine Vikarszeit zunächst in Ellwangen/Jagst, derzeit ist er Vikar in Nagold im Dekanat Calw. Matthias Weingärtner studierte ab 2005 Theologie an der Universität Tübingen und der Hochschule St. Georgen in Frankfurt/Main. Zuvor absolvierte er ein Schulmusikstudium an der Musikhochschule Stuttgart sowie ein Lehramtsstudium für das Fach Geschichte am Gymnasium. Von 1993 bis 2005 hatte Weingärtner einen Lehrauftrag im Fach Hörerziehung an der Musikhochschule Stuttgart und war außerdem von 1995 bis 2005 bei den Aurelius Sängerknaben in Calw in der Chorleitung und Solistenausbildung tätig. Zur SE Über dem Salzgrund gehören die Gemeinden St. Cornelius und Cyprian in Heilbronn-Biberach, St. Alban in Heilbronn-Kirchhausen und St. Michael in Heilbronn-Neckargartach.

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Dieter Zimmer wird Pfarrer in Bad Friedrichshall

Dieter Zimmer (40), bisher Vikar in Ellwangen, wird im September 2017 Pfarrer der Seelsorgeeinheit (SE) Bad Friedrichshall und Offenau im Dekanat Heilbronn-Neckarsulm. Zimmer stammt aus Massenbachhausen im Dekanat Heilbronn und wurde 2013 in Weingarten zum Priester geweiht. Dieter Zimmer absolvierte zunächst eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher bevor er am Kolleg St. Matthias in Wolfratshausen das Abitur erwarb. Anschließend folgte das Theologiestudium in Eichstätt, München, Augsburg und Rom. Nach seiner Priesterweihe war Zimmer zunächst Vikar in Rechberghausen, derzeit ist er Vikar in Ellwangen. Zur SE Bad Friedrichshall und Offenau gehören die Gemeinden St. Barbara in Bad Friedrichshall, Zur Auferstehung Christi in Bad Friedrichshall-Jagstfeld, St. Kilian in Duttenberg, St. Alban in Offenau und St. Johann Baptist in Untergriesheim

AKTION ZUM VALENTINSTAG – LIEBE, DUFT UND HERZEN

Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.“ 1Kor 13,13

Aus dem pulsierenden Stadtleben für einige Augenblicke aussteigen

Zeit finden für sich selbst, für den anderen, für Gott

Einen ruhigen Ort suchen, vielleicht eine Bank am Neckarufer, im Deutschhof, in einer Kirche, in unserer Kapelle am Kiliansplatz

Wir laden Sie ein in die Fußgängerzone, auf den Kiliansplatz, zu einem „Stelldichein“ ab der Mittagszeit am Valentinstag.
Mit der kleinen Kapelle sind wir nicht zu übersehen.

Wir sind dort für Sie da! In der Begegnung, im Gespräch und schenken Ihnen Anregungen dazu: Stoßen Sie mit einem Granatapfel-Sprizz auf die Liebe mit uns an, verweilen Sie bei süßen Verführungen und anderen schmackhaften Herzen und Rosmarinduft und…

…kommen Sie am Abend von 18:00 bis 18:30 Uhr zur Segensfeier für frisch und längst Verliebte in das Deutschordensmünster, St. Peter und Paul, Kirchbrunnenstr. 8, Heilbronn.

Nehmen Sie sich die Zeit, um an die Freundschaft, einer besonderen Begegnung, an die Liebe zu denken. Es ist eine gute Gelegenheit die Beziehung zu Menschen die Ihnen am Herzen liegen, aber auch zu Gott zu erneuern, zu festigen.

Sie sind herzlich eingeladen!

Es begrüßen Sie: Michael Dieterle, Wilhelmine Maria Fuss, Martha Higler-Kühner und
Ute Müller-Dieterle

Veranstalter:
Dekanatsgeschäftsstelle, Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten und
KPunkt-Cityseelsorge

KOMMT ZUR KRIPPE, UNS IST EIN KIND GEBOREN!

Berührt werden

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Sanft berührt Maria ihr neugeborenes Kind, das friedlich in der Krippe schläft.
Als Erwachsener wird er eine verkümmerte Frau berühren.
Er legt ihr die Hände auf und heilt sie.
Er wird blinde, lahme, verstockte Menschen berühren.
Sie werden heil.

Jesus ist Mensch geworden,
um berührt zu werden.
Er ist Mensch geworden um uns zu berühren.

Das Jesuskind streckt sanft seine kleine Hand aus
und legt sie auf unser Herz.
Lassen wir uns berühren von der Liebe Gottes!
Lassen wir uns erfüllen von der Freude der Heiligen Nacht.

Ja, uns ist ein Kind geboren, der Erlöser ist da!
(Verfasser Unbekannt)

Ich bin unterwegs zur Krippe hin und ich bin nicht allein. Auch wenn das optisch nicht zu erkennen ist.
Heute schauen wir mit dem inneren Auge. Und das Geschehen wird begleitet mit Worten aus der Heiligen Schrift. Erzählt oder gespielt von vielen Kindern, mit Unterstützung der Erwachsenen an den vielen Krippenfeiern in unseren Kirchen, heute, am späten Nachmittag. Und dann, wenn es Abend wird und die Nacht unsere Häuser umhüllt, wird es still, nur die Glocken rufen zur Christmette. Und wir singen Lieder:
alte, vertraute und neue Musik. Wir sind in Bewegung – zur Krippe hin und wir sind nicht allein.

Lassen wir unsere Herzen berühren und das Licht die Finsternis erhellen!
Die Freude frohlocke!

Gesegnete Weihnachten!
Für Sie und allen Menschen, auch denjenigen, mit denen wir so gerne noch zusammen wären!

Ihr Dekanatsteam

Dekan Siegbert Denk, Stellvertr. Dekane Michael Donnerbauer und Roland Rossnagel
Dek.referenten Michael Dieterle und Florian Oehler und Wilhelmine Maria Fuss, Verw.

Advent – aufbrechen nicht ohne Zuversicht

Aufbrechen nicht ohne Zurücksehen, Neustart nicht ohne Vorbereitung, erwarten…
In vier großen Schritten gehen wir auf Weihnachten zu.

Die Adventszeit begleitet unser Unterwegssein und unsere Vorbereitung auf der Zielgeraden.

Das neue Kirchenjahr mit seinen Festen und Festkreisen beginnt mit dem 1. Advent und läutet den Weihnachtskreis ein. Die Adventszeit lädt uns ein, aufzubrechen und uns auf Den vorzubereiten, der bei uns ankommen will.

Gott ist aufgebrochen, um im Kind in der Krippe bei uns anzukommen.
Gott ist Mensch geworden vor mehr als 2000 Jahren im Stall zu Bethlehem.
Gott wird auch heute Mensch in unserer Welt und in unserer Zeit.
Er hat uns in Jesus von Nazareth gezeigt, wie wir als Menschen leben sollen. So, dass nicht mehr gilt: der Mensch ist dem Menschen ein Wolf – homo homini lupus – sondern der Mensch ist dem Menschen ein (Mit)-Mensch, einer der aus Liebe und Barmherzigkeit heraus handelt.

Gott bricht auf zu uns. Brechen auch wir auf und machen uns auf den Weg – Ihm entgegen. Aber dieses Aufbrechen ist gar nicht so einfach. Wer aufbricht, muss bereit sein, seine „Komfortzone“, das was bekannt und vertraut ist, was Sicherheit gibt, hinter sich zu lassen und sich auf Neues, Unbekanntes einzulassen.
Wenn wir diese harte Schale aufbrechen oder aufbrechen lassen, dann kommen wir selbst zum Vorschein. Wir als Menschen, mit unseren Möglichkeiten und Fähigkeiten, aber auch mit unserer Bedürftigkeit, mit unserer Sehnsucht nach Liebe, Nähe und Geborgenheit. Wenn wir unsere harte Schale aufbrechen lassen, dann machen wir uns verletzlich und angreifbar, aber gerade so liebenswert für Gott und die Menschen.

Stellen Sie sich doch mal eine Walnuss vor: Auf den ersten Blick sieht sie gewöhnlich aus. Wir wissen, sie hat eine harte Schale, hinter der sich ein Samen verbergen kann. Um an diesen heranzukommen, muss die Schale aufgebrochen werden.
Die Walnuss soll symbolisch dafür stehen, dass wir uns aufbrechen lassen müssen, damit wir mit unserer Menschlichkeit wieder zum Vorschein kommen können. Und vielleicht entdecken wir in uns was vorher nie bewusst gewesen.
Der Mensch soll dafür sorgen, dass der Himmel in ihm komme. Dafür müssen wir uns klein machen und die Eigenschaften annehmen die uns Kindern ähnlich machen. Kinder haben die Fähigkeit, uneingeschränkt zu vertrauen. Ihre Wünsche und ihre Sehnsüchte sprechen sie einfach aus.

Erich Kästner schrieb folgenden Brief an die Kinder:

„Lasst euch die Kindheit nicht austreiben! Schaut, die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nichts mehr gilt. Ihr Leben kommt ihnen vor wie eine Dauerwurst, die sie allmählich aufessen, und was gegessen worden ist, existiert nicht mehr…
Müsste man nicht in seinem Leben treppauf treppab gehen können?
Was soll die schönste Etage ohne den Keller mit den duftenden Obstborden und ohne Erdgeschoss mit der knarrenden Haustür und der scheppernden Klingel?
Nun, die meisten leben so! Sie stehen auf der obersten Stufe, erst waren sie Kinder, dann werden sie Erwachsene, aber was sind sie nun? Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch!“

Beherzigen wir auch diese Worte und richten uns gespannt auf das Ereignis aus. Es trifft uns immer wieder neu.

In diesem Sinne machen wir uns schon mal auf den Weg. Das alte Jahr geht zu Ende und wir blicken zurück: Für die freundlichen Worte, für die persönlichen Begegnungen, für die Zusammenarbeit und für alles gut gemeinte danken wir und wünschen erfüllte und gesegnete Weihnacht.

… und Sie, Sie gehen doch mit!?

Ihre Dekanatsgeschäftsstelle

Michael Dieterle                           Wilhelmine Maria Fuss
Dekanatsreferent                         Verwaltung

Martinsjahr endet feierlich am Martinsberg

Festakt, Martinsspiel und Messe in Europas größter Martinsbasilika

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Ein Jahr ging es in der Diözese Rottenburg-Stuttgart besonders um ihren Patron, den heiligen Martin von Tours: Wallfahrten zu Orten seines Wirkens in Ungarn und Frankreich, Bischofsbesuche an Orten der Barmherzigkeit, die so genannte Mittelroute des Martinuswegs als europäischer Pilgerweg in Gegenwart des päpstlichen Nuntius an der Diözesangrenze in Schwaigern verbunden, zahlreiche Veranstaltungen im Zeichen des Mantelteilers und der Ikone der Barmherzigkeit.

In Weingarten, in und an der größten Martinsbasilika Europas, endet das Martinsjahr am Martinstag, Freitag, 11. November, mit Festakt, Martinsspiel und feierlicher heiliger Messe. Dort entschloss sich Bischof Gebhard Fürst bereits vor drei Jahren, das traditionsreiche Benediktinerkloster für Flüchtlinge zu öffnen.

Um 15 Uhr eröffnet der Bischof den Festakt mit geladenen Gästen, dem sich ein Podiumsgespräch mit Fachleuten zum Thema St. Martin anschließt. Danach zeigen Kinder zu Füßen der Basilika Martinsszenen. Dem Spiel der Kinder schließt sich eine Lichterprozession an, bevor das Martinsjahr in der Basilika mit einer feierlichen Messe endet.

Pressemitteilung: Diözese Rottenburg-Stuttgart, 08. Nov. 2016

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Bildquelle: pixelio.de/ Dieter Schütz

 

Predigtreihe zum Abschluss des Jahres der Barmherzigkeit im Dekanat

Die Predigtreihe zum Abschluss des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit findet im Rahmen der Sonntagabendmesse um 19 Uhr im Deutschordensmünster St. Peter und Paul in Heilbronn statt. Wir thematisieren folgende Fragestellungen:

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30.10.2016 Böse
Dr. Katrin Bröckmöller, Stuttgart,
Direktorin des Katholischen Bibelwerkes e.V.

6.11.2016 Schuldig
Prof. Dr. Philipp Müller, Mainz
Pastoraltheologe

13.11.2016 Barmherzig
Prof.Dr. Eberhard Schockenhoff, Freiburg i. Br.
Moraltheologe, Mitglied des Deutschen Ethikrates

20.11.2016 Gerecht
Sigbert Denk, Neckarsulm
Dekan des Dekanats Heilbronn-Neckarsulm

 

Päpstlicher Botschafter bei Eröffnung des Martinusweges

Übergabe des Martinusmantel an die Erzdiözese Freiburg

Am 26. Oktober wurde bei Schwaigern-Stetten in feierlichem Rahmen die Mittelroute des europäischen Martinusweges eröffnet.

Mehr als 200 Pilger machten sich gemeinsam mit dem Apostolischen Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic sowie Bischof Gebhard Fürst auf die sieben Kilometer lange Strecke von Schwaigern nach Stetten auf, um den neuen Streckenabschnitt des Martinusweges, grenzübergreifend von der Diözese Rottenburg-Stuttgart in die Erzdiözese Freiburg zu eröffnen. An der Gemarkung bei Stetten nahm Erzbischof Stephan Burger den Martinusmantel, ein Kunstwerk der Künstlerin Astrid J. Eichin, entgegen. Das Kunstwerk ist Symbol für die weiteren Martinus-Wegeröffnungen durch Europa.

Fotonachweis: Diözese Rottenburg-Stuttgart

Links:
http://www.drs.de/service/presse/a-martin-von-tours-als-doku-drama-im-ferns-00006024.html
https://www.martinuswege.eu/aktuelles.php