Trauergruppe für Hinterbliebene nach Suizid

Für Angehörige, die einen Menschen durch Suizid verloren haben, bietet der Arbeitskreis Leben Heilbronn wieder eine Gesprächsgruppe an.

Es ist wichtig, mit der Trauer nicht allein zu bleiben, sondern in einem geschützten Rahmen die Erfahrungen mit ähnlich Betroffenen teilen zu können. Der Austausch in der Gruppe ist eine große Hilfe beim Verarbeiten des traumatischen Erlebnisses.

Die Trauergruppe findet monatlich an 6 Abenden statt und wird geleitet von Gerda Braun-Pielot, (Gestalttherapeutin, Ehe-, Familien- und Lebensberaterin) und Birgit Bronner, Leiterin des AKL (Pastoralreferentin, Körpertherapeutin (KBT)).

Das erste Treffen findet am 20. Februar 2018 um 18.30 h in Raum 501 im Heinrich-Fries-Haus Heilbronn, Bahnhofstraße 13 statt.

Weitere Termine jeweils von 18.30 – 20.00 Uhr:

Dienstag, den 20.März
Dienstag, den 24.April
Dienstag, den 15.Mai
Dienstag, den 19.Juni
Dienstag, den 17.Juli

Eine persönliche Voranmeldung beim AKL ist erforderlich unter Tel.: 07131 / 16 42 51 oder per Email an akl-heilbronn@ak-leben.de

Sie finden hier auch noch das Plakat zur Veranstaltung.

Hier geht es zur Veranstaltung im Dekanatskalender.

Ein wohltuender Moment für Pater Antony,…

… Besucher aus allen Orten seiner Seelsorgeeinheit in den vollbesetzten Kirchenbänken zu sehen. Im Gottesdienst, der von Dekan Denk, Msgr. Westenfeld, Pfr. Malejka, Pfr. Ehrler und Pater Selva mit zelebriert wurde, drückte Pater Antony seine Dankbarkeit darüber aus, hier bei uns eine zweite Heimat gefunden zu haben. So schließt sich das „Kapitel Deutschland“ im Buch seines Lebens und ein völlig neues wird aufgeschlagen, dessen Seiten noch unbeschrieben sind. Wir wünschen ihm von Herzen, dass sich schöne Zeilen aneinander reihen werden.

Das Gemeindehaus würde aus allen Nähten platzen – das stand im Laufe der Anmeldephase fest. Also wurde das nachfolgende Mittagessen spontan in die Deutschordenshalle verlegt. Rund 300 Besucher haben  die Gelegenheit genutzt, um Pater Antony für seine Zeit in unserer Seelsorgeeinheit „Über dem Salzgrund“ zu danken und ihm für die Zukunft ihre guten Wünsche auszusprechen. Wer dazu keine Gelegenheit hatte, kann es noch nachholen, denn er wird bis Ende Dezember mit uns Gottesdienst feiern.

Gelungene Begegnung

Am 07.10.2017 fand der Erste Begegnungstag Kirche und Schule im Dekanat Heilbronn-Neckarsulm statt. Unter dem Motto

 

kennenlernen

vernetzen

Möglichkeiten entdecken

 

trafen sich viele an der Zusammenarbeit von Kirche und Schule interessierte Teilnehmer*innen aus ganz unterschiedlichen Bereichen: Vertreter*innen aus Kirchengemeinderäten, Lehrer und Lehrerinnen,  Vertreter*innen der Caritas und der Sozialarbeit in Schulen, Mitarbeiter*innen der kirchlichen Jugendarbeit, Seelsorger*innen, die in Schulen tätig sind, und viele mehr.

Erfrischend begann der Tag mit einem Beispiel aus dem Best-Practice-Pool der Schulpastoral im Dekanat Heilbronn-Neckarsulm: dem begeisternden Gesang des kirchlichen Kinderchors St. Mauritius aus Oedheim. (Durch die Verlegung der Treffen und Proben vom katholischen Gemeindehaus an die Grundschule im Ort erfährt dieser Chor frischen und ermutigenden Aufwind.)

Nach der Begrüßung durch den Stellvertretenden Dekan Roland Rossnagel, Schuldekan Thomas Schmitz und den Hausherrn  Herrn Marc Hennen, führte Lioba Diepgen, Dekanatsbeauftragte für Kirche und Schule in Heilbronn-Neckarsulm und Referentin für Schulpastoral in der Diözese Rottenburg Stuttgart, ins Programm ein.

Höhepunkt des Vormittags war der Vortrag von Prof. Dr. Dr. Michael Ebertz, der als Religionssoziologe einen kritisch-konstruktiven Blick auf die Möglichkeiten der Kooperation von Kirche und Schule warf:

Schulpastoral, wie es im Fachjargon heißt, ist aus Sicht von Prof. Ebertz, eine moderne Möglichkeit der Kirche, sich in der säkularisierten Welt in neuer Weise einzubringen. Eindrucksvoll schilderte Prof. Ebertz die Veränderungen in Kirche und Gesellschaft, mit denen wir heute leben und arbeiten müssen: was uns jahrzehntelang in unserem kirchlichen Arbeiten vertraut war, funktioniert und greift heute nicht mehr. Viele Zuhörende stimmten seinen klaren Analysen zu. Zukunftsorientiert legte Prof. Ebertz am Beispiel der Konzeption der Schulpastoral in der Diözese Rottenburg-Stuttgart dar, welche Möglichkeiten Kirche hat und entwickeln kann, wenn sie sich auf die Erfordernisse heute einlassen kann. In der anschließenden Diskussion in kleineren Caféhaus-Gruppen wurden viele dieser Impulse aufgegriffen und engagiert diskutiert.

Nach dem Mittagessen konnten alle beim Markt der Möglichkeiten die Angebote der kirchlichen Jugendarbeit, des RPI in Heilbronn, des Arbeitskreis Leben, der Katholischen Erwachsenenbildung, der Caritas im Kontext mit Schulen kennenlernen, Material mitnehmen und vor allem, Kontakt aufbauen zu den Vertreter*innen der Kooperationspartner.

In Workshops gab es dann Gelegenheit, die schulpastorale Arbeit z.B. im Trauerfall an der Schule, die präventive Arbeit des Arbeitskreis Leben (AKL) kennenzulernen, die Vorbereitung von Gottesdiensten in der Schule konkret anzuschauen oder über praktische Fragen der Zusammenarbeit zwischen Kirche und Schule zu diskutieren.

Alles in allem war es ein spannender Tag,  Startsignal für die Zusammenarbeit von Kirche und Schule im Dekanat Heilbronn-Neckarsulm, und Ermutigung, über neue Formen der Pastoral in Schulen nachzudenken, vielseitig, informativ und vernetzt. Was sich allein schon darin zeigt, dass sehr viele Teilnehmende sich in ihrer Rückmeldung eine Fortsetzung wünschten.

Wir beendeten den Tag mit Gebet und Segen: zum ersten, aber sicherlich nicht zum letzten Mal, brannte die Kerze, die extra zu diesem Tag gestaltet wurde. Sie zeigt das Netzwerkwerk Schulpastoral ausgehend von ihrer Mitte, Jesus Christus.

Wir danken allen, die dabei waren, mitgearbeitet, mitdiskutiert und sich eingebracht haben.

Dieser Tag war für uns Veranstalter eine Ermutigung weiterzumachen!

 

Dekanatsratssitzung

Kirche handelt diakonisch im Sozialraum

Die Mitglieder des Dekanatsrats des katholischen Dekanats Heilbronn-Neckarsulm informierten sich am Donnerstag, 19.10.2017 im Gemeindehaus Oedheim über die Arbeit der Besuchsdienste in den Kirchengemeinden. Frau Ursula Baier stellte diese vor und betonte, dass die Menschen, die in den Besuchsdiensten tätig sind, „Kirche am Ort“ konkret erlebbar machen. 

Frau Eleonore Reddenann von der Caritas Heilbronn-Hohenlohe erklärte den Dekanatsräten, was mit dem „Sozialraum“ gemeint ist und wie Mitarbeiter der Caritas die Gemeinden bei der Sozialraumanalyse und bei anderen diakonischen Aufgaben als Caritasbotschafter unterstützen können. Der Einsatz dieser Caritasbotschafter ist für die Kirchengemeinden kostenlos. 

Das Projekt „Degmarn bewegt“ ist ein gelungenes Beispiel, das zeigt, dass die Kirche einen wichtigen Beitrag dazu leisten kann, dass der Sozialraum bei allen Veränderungen auch weiterhin lebenswert mitgestaltet werden kann. Die Kirchengemeinde arbeitet eng
vernetzt mit der Kommune und den Vereinen vor Ort zusammen. 

Das Dekanat Heilbronn-Neckarsulm wird in der ökumenischen Direktpartnerschaft mit Sabah/ Malaysia von Frau Eva Anding vertreten. Zusammen mit Pfarrer Rohrbach-Koop von der evangelischen Landeskirche Württemberg leitet Frau Anding nun den ökumenischen Sabah-Ausschuss und entlastet mit ihrem ehrenamtlichen Engagement Dekanatsreferent Michael Dieterle.

Mittendrin Gottesdienst

mittendrin ist der etwas andere Gottesdienst.
Vielfältig, nachdenklich, erlebnisreich, tiefgründig –
ein Abend so bunt wie das Leben,
einfach mittendrin

Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr als 10.000 Menschen durch Suizid. Ihre Hilfeschreie verhallen oft ungehört oder treffen auf Hilflosigkeit. Birgit Bronner vom „Arbeitskreis Leben“ in Heilbronn kümmert sich um Betroffene. Wir haben sie zusammen
mit zwei Ehrenamtlichen zu Gast.

Woher kommt Hoffnung in schlimmen Lebenskrisen?
Wie kann ich anderen Menschen helfen?
Wie erleben Anhörige ihre Situation nach einem Suizid?

Herzlich willkommen zu einem informativen und bewegenden mittendrin-Gottesdienst. Im Anschluss gibt es einen kleinen Imbiss und Möglichkeit zum persönlichen Gespräch.

Ausbildung Krisenbegleiter*in

Im Januar 2018 beginnt eine neue Ausbildungsgruppe beim Arbeitskreis Leben e.V. Heilbronn (AKL).
Nach dem Modell „ein Mensch an meiner Seite“ bietet der AKL Begleitung durch ehrenamtliche Mitarbeitende für Menschen nach
einem Suizidversuch an.

Eine intensive und interessante Ausbildung qualifiziert für dieses Engagement in der Suizidnachsorge.
Interessierte laden wir herzlich zu einem unserer Infoabende ein:

15. November 2017
um 19.00 Uhr
Heinrich-Fries Haus
Bahnhofstr. 13

Heilbronn

Nähere Informationen unter
Tel. 07131 / 16 42 51
Email: akl-heilbronn@ak-leben.de
Web: www.ak-leben.de

Anmeldung zum Schulpastoraltag 2017

Dieses Jahr findet am 07.10.2017 der Schulpastoraltag 2017 unter dem Thema „kennenlernen – vernetzen – Möglichkeiten entdecken“ mit dem Motto „Gemeinsam unterwegs sein“ statt.

Ab jetzt ist die Anmeldung zum Schulpastoraltag online möglich. Bitte informieren Sie sich vorab über die zur Verfügung stehenden Workshops und notieren Sie sich deren Nummer.

Weitere Informationen wie Veranstaltungsort und Programm finden Sie HIER. Neben einem Vortrag werden sowohl Austauschmöglichkeiten auf einem Markt der Möglichkeiten als auch besagte Workshops angeboten. Den Tag wollen wir mit einem geistlichen Abschluss beenden.

 

Der Schulpastoraltag richtet sich an alle Interessierten aus Schulen, kirchlichen Einrichtungen und Kirchengemeinden.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen, einen spannenden Austausch und viele Impulse!

Leben mit einem Suizid(versuch)

Jährlich sterben in der Bundesrepublik Deutschland fast 10.000 Menschen durch Suizid. Alle fünf Minuten versucht sich in Deutschland ein Mensch das Leben zu nehmen. Im Land- und Stadtkreis Heilbronn waren es 2016 insgesamt 58 Menschen, die auf diese Weise aus dem Leben gegangen sind. Dazu kommen zahlreiche nicht als „Suizid“ festgestellte oder wahrgenommene Todesfälle.

Wie leben Menschen danach weiter? Wie reagiert ihr Umfeld und was gibt ihnen Perspektive und neue Lebenskraft? Und wie gehen Angehörige mit dem Suizid eines nahen Menschen um?

Petrus Ceelen, katholischer Theologe, war Gefängnisseelsorger in der Haftanstalt Hohenasperg, Seelsorger für HIV-Infizierte und AIDS-Kranke im Großraum Stuttgart und ist bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen.

Der Arbeitskreis Leben (AKL) und die Katholische Erwachsenenbildung Heilbronn laden zu einem Abend mit Petrus Ceelen ein:

Montag 27.11.2017, um 19.30 Uhr 
Heinrich-Fries-Haus
Bahnhofstr. 13
Heilbronn

Anmeldung erbeten
Tel. 07131 / 89 80 91 01
keb.heilbronn@drs.de
Kursnummer: 17148
Eintritt frei

Wer nicht wählt, bleibt stumm!

Eine Woche vor der Bundestagswahl hat der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart alle Wahlberechtigten dazu aufgerufen, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Die gewählten ehrenamtlichen Mitglieder des Präsidiums, Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn, Priesterratssprecher Paul Magino und Beisitzerin Veronika Rais-Wehrstein, äußerten sich in einer Pressemitteilung.

Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn sagte, auch wenn jeder Wähler nur eine Stimme von über 61 Millionen habe, sei die Wahrnehmung dieser Mitbestimmung ausschlaggebend: „Nur wer wählt, kann Politik mitgestalten. Manche meinen, Politiker oder Parteien abstrafen zu können, indem sie zu Hause bleiben. Das ist ein Irrtum. Einfluss nimmt erfahrungsgemäß nur, wer seinen Willen kundtut. Auch wer keine Partei hundertprozentig überzeugend findet, sollte wählen gehen und sein Kreuz bei einem Kandidaten und einer Partei machen, deren Ausrichtung am ehesten seiner eigenen Zukunftsvision entspricht. Wer wählt, sagt, in welche Richtung unser Land sich bewegen soll. Wer nicht wählt, bleibt stumm.“ Gerade in Zeiten, in denen der Richtungsstreit unter den Bürgern so lebendig sei wie jetzt, müssten die Abgeordneten sich auf einen deutlichen Bürgerauftrag stützen können.

„Wählen bedeutet nicht, mit der zurückliegenden Amtsperiode oder einzelnen Politikern oder Parteien abzurechnen. Ein Wahlzettel ist kein Denkzettel“, betonte Präsidiumsmitglied Veronika Rais-Wehrstein. „Wählen bedeutet, über die Zukunft und Ausrichtung unseres Landes mitzuentscheiden. Die soziale Gerechtigkeit in Deutschland, die Stabilisierung der Wirtschaft in Europa, der Umweltschutz und nicht zuletzt die derzeitigen internationalen Verwerfungen sind immense Herausforderungen. Wer wählt, muss sich frei von Ressentiments fragen, wem er am meisten Sachkompetenz, Seriosität, politisches Standvermögen und den Blick für das Ganze zutraut“, so die Diözesanrätin.

„Für Christen und alle von der christlichen Kultur geprägte Menschen sind Nächstenliebe und Menschenwürde, die Sorge für die Benachteiligten sowie der Schutz unserer Umwelt prägnante Entscheidungskriterien für politische Wahlen“, erklärte Priesterratssprecher Paul Magino.