In der Ruhe liegt die Kraft?! – 18. September Horkheim

Herzliche Einladung zum Ruhestandsgottesdienst mit Segen am Mittwoch, 18. September 2019 um 10.00 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche in Horkheim (Heilbronner Weg 17, 74081 Heilbronn). Eingeladen sind alle Senioren mit und ohne Rentenerfahrung. Anschließend gibt es ein einfaches Mittagessen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Sagen Sie es gerne in Ihrem Freundes- und Verwandtenkreis weiter...
Auf Ihr Kommen und den Austausch mit Ihnen freuen wir uns schon jetzt.

Integrationsaufgaben nicht Sicherheitsinteressen opfern

Stuttgart. Mit dem Schwerpunkt auf einer nachhaltigen Stabilisierung und Sicherung hat die Diözese Rottenburg-Stuttgart im vergangenen Jahr rund 6 Millionen Euro für Maßnahmen zur Integration und Teilhabe von geflüchteten Menschen bewilligt. Laut dem kürzlich veröffentlichten Geschäftsbericht für das Jahr 2018 wurden damit mehr als 40 Projekte, Individualhilfen und Strukturfördermaßnahmen unterstützt.

Mariä Himmelfahrt – höchstes christliches Marienfest

Gottesdienste, Lichterprozessionen und Kräuterweihe

Mariä Himmelfahrt ist das höchste christliche Marienfest. Wir feiern es alljährlich am 15. August. Es erinnert an den irdischen Tod Marias, der Mutter Jesu, und reicht in seinem Ursprung bis ins fünfte Jahrhundert zurück. Mit diesem Fest bringt die Kirche zum Ausdruck, dass Maria mit Leib und Seele, mit all ihren menschlichen Erfahrungen, in die Herrlichkeit Gottes aufgenommen wurde. Insbesondere in den Marien-Wallfahrtsorten werden traditionell zahlreiche Pilger zu Festgottesdiensten erwartet.

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Sommer!

Die Dekanatsleitung wünscht Ihnen eine gesegnete und erholsame Sommerpause.
Egal ob bei Ihnen der Sommerurlaub oder das Wochenende ansteht, genießen und schmecken Sie das Leben. Gott gönnt uns die Zeit zum Auftanken und freut sich mit uns, wenn er sieht, wie sehr sich seine Kinder an ihrem Leben und seiner Schöpfung erfreuen. Zudem hat alles seine Zeit. Auch die Zeit der Erholung und die Zeit des Genießens sind wichtig. Nur wenn wir wieder Energie haben, können wir tatkräftig anpacken und unserem Auftrag nachgehen. Das Reisen oder ein Ausflug können uns dabei helfen. Wir Menschen brauchen den Blick nach Außen, um uns nicht um uns selbst zu drehen, uns weiterzuentwickeln und nicht mutlos auf der Stelle stehen zu bleiben. Ein sich auf den Weg machen, kann neue Energien freisetzen und das neu Gesehene kann uns neu inspirieren. Gott ermutigt uns wie die Kinder zu sein. Neues zu entdecken und auszuprobieren. Das Leben zu schmecken, in seiner ganzen Fülle.
Reisesegen
Und nun, bevor du gehst, wünsch’ ich Dir, dass Du Dich erholst.
Sag nicht einfach: “werd ich schon...“

Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige

Am internationalen Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige wurde an die mehr als 37.000 Drogentote in Deutschland (seit 1990) gedacht.
In Heilbronn zählte der Kontaktladen Heilbronn in den letzten 12 Monaten 16 Fälle, wobei die Dunkelziffer um einiges höher liegt. Pastoralreferentin Ute Müller-Dieterle von der Katholischen Kirche organisierte gemeinsam mit Betroffenen und mit Unterstützung des Kontaktladens Heilbronn die Gedenkaktion am 22. Juli vor der Experiamenta.
Mit Kreuzen, Blumen und Kerzen wurde auf die Problematik, mit der drogenabhängige Menschen zu kämpfen haben, aufmerksam gemacht. Besuchern der Buga, wie auch Passanten hatten die Gelegenheit über Sucht und Tod ins Gespräch zu kommen. Zahlreiche Passanten nahmen die Aktion wahr, hielten inne oder suchten das Gespräch mit den Experten. Einige berichteten – fast schon beim Vorbeigehen - vom Verlust der Partnerin oder der beiden Brüder vor 20 Jahren.

Open-Air Gottesdienst Haigern Live!

Der Haigern Live Gottesdienst der katholischen Gesamtkirchengemeinde Heilbronn am 21. Juli, stand unter dem Motto: „Ein Teil des Ganzen“. Zu Beginn des Gottesdienstes erklärte jede Gemeinde, wie sie sich als Teil des Ganzen sieht.
Neben den katholischen Kirchengemeinden waren auch alle anderen Konfessionen herzlich zum Mitfeiern der Agape – Liebesmahl, wie es in der Urkirche gefeiert wurde - eingeladen. Über 500 Besucher feierten mit. Musikalisch wurde der Gottesdienst von den „Gospel Diamonds“ begleitet, die mit einem anschließenden Konzert nach dem Gottesdienst noch zum Weiterfeiern einluden.

Finissage Gekreuzte Wege

Unter dem Titel „Gekreuzte Wege“, stellte der Künstler Peter Klak von Mai bis Juli 2019 im Heinrich-Fries-Haus Malerei, Fotografie und Bildhauerei aus. Bei der gestrigen Finissage führte der Künstler noch einmal selbst durch die Ausstellung. Wer Bilder, Skulpturen oder einen Druck erwerben wollte, fand dazu ebenfalls Gelegenheit.
Musikalisch begleitet wurde der Abend von Pit Bäuml, Vorsitzender der Umweltgewerkschaft Heilbronn. Lieder wie die Ballade vom brasilianischen Arbeiter und Umweltschützer Chico Mendes, oder "New Orleans" von David Rovics (Deutsche Übersetzung Pit Bäuml), unterstreichten die Themen, die Peter Klak in seiner Kunst verarbeitete.

„Wozu ist die Kirche da?“ Seminartag mit Dr. Johannes Hartl

Mit Lobpreis und fünf Schritten zur Sprachfähigkeit der Kirche

Am 20. Juli lud die Kirchengemeinde St. Franziskus zur Großveranstaltung „Wozu ist die Kirche da?“ mit Dr. Johannes Hartl nach Lauffen ein. Über 450 Besucher kamen, um Antworten auf diese Frage zu bekommen.
Johannes Hartl ist studierter katholischer Theologe, der das Gebetshaus in Augsburg ins Leben gerufen hat und leitet. Er schaffte es auf seinen MEHR-Konferenzen Hallen mit 11.000 Menschen zu füllen. Demnach erzeugte er eine Erwartungshaltung beim Publikum. Und die, die ihn kannten, wussten was sie zu erwarten haben.
Seine Kernaussage wurde allen ziemlich schnell klar. In den Christen muss es brennen. „Nur wer die Schönheit Gottes selbst erkannt und erfahren hat, kann selber für sie brennen und andere damit entfachen."

Neuer Bischof in Zeiten zunehmender Spannungen

Gerhard Schneider ist dritter Weihbischof der Diözese - erste Bischofsweihe seit über 40 Jahren in Stuttgart
Domkapitular Gerhard Schneider empfing am Samstagmittag (13. Juli) die Bischofsweihe in der Stuttgarter Domkirche St. Eberhard. Im Auftrag von Papst Franziskus vollzogen Diözesanbischof Gebhard Fürst, der Freiburger Erzbischof Stephan Burger und der Mainzer Weihbischof Udo Bentz die Weihe. [...] Gerhard Schneider ist einer von drei Weihbischöfen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. In der traditionellen Einführung vor Beginn des eigentlichen Weihegottesdiensts gab es erstmals, neben der Vorstellung des Weihekandidaten, Raum für ein aktuelles Wort zur Situation der katholischen Kirche. Die Seelsorgerin für alle hauptberuflich in der Seelsorge der Diözese Tätigen, Annette Gawaz, brachte „die Sehnsucht so vieler gläubiger Frauen und auch Männer“ zum Ausdruck: „Sie träumen von einer partnerschaftlichen Teilhabe aller am Leben und Dienst der Kirche und können es nur schwer ertragen, dass in diesen Fragen keine Bewegung geschieht“, sagte die Pastoralreferentin. Es schmerze zu wissen, wie viele engagierte Menschen nicht mehr wollen, nicht mehr können und manche innerlich und viele äußerlich abdankten. Angesichts von Not und Leid durch sexuellen und geistlichen Missbrauch sei die feierlichen Weihe eines neuen Amtsträgers schwer vermittelbar. Auch die prognostizierten Austrittszahlen der Kirchenmitglieder werfe die Frage auf, ob es einen weiteren Weihbischof brauche. „Wir müssen uns nicht im Sinne eines Entweder-Oder entscheiden“, so die Antwort von Annette Gawaz. „Es geht beides zusammen: Spannungsschmerz spüren und dennoch feiern. Mitfühlen mit all denen, die in und an der Kirche leiden und dennoch nicht in Lähmung erstarren. Schuld zugeben und dennoch von Hoffnung sprechen“, resümierte sie. Man dürfe all das Ungelöste und Unerlöste in der Kirche nicht einfach „wegweihräuchern“. Man müsse es mit hineinnehmen, die Hoffnung dazulegen und Gott zutrauen, dass er daraus etwas machen könne.

160 Jahre Kolpingwerk Rottenburg-Stuttgart

2.500 Kolpingbrüder und -schwestern haben am 14. Juli auf der Bundesgartenschau in Heilbronn das 160-jährige Bestehen ihres Diözesanverbandes gefeiert. Den stimmungsvollen Gottesdienst zum Auftakt gestalteten Kolping-Generalpräses Ottmar Dillenburg (links), Claudia Hofrichter als Geistliche Leiterin des Diözesanverbandes und Diözesanpräses Walter Humm.