Diözesanrat Heilbronn-Neckarsulm

Das Dekanat Heilbronn-Neckarsulm schickt Eva Anding, Matthias Deckert und Werner Krahl in den Diözesanrat.
Fotos: privat   Text: drs/Guzy

Zwei Wiedergewählte und ein Neuer

Ein gemischtes Team vertritt das Dekanat Heilbronn-Neckarsulm in der neuen Amtsperiode auf der Ebene der Diözese.

Eva Anding, Prof. Dr. Matthias Deckert und Werner Krahl werden das katholische Dekanat Heilbronn-Neckarsulm im neuen Diözesanrat der Diözese Rottenburg-Stuttgart vertreten. Das hat die Auszählung der Wahlbriefe für die Diözesanratswahl ergeben. Wahlberechtigt waren im Dekanat Heilbronn-Neckarsulm 377 Kirchengemeinderatsmitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 55 Prozent.

„Mit den Gewählten wird das Dekanat Heilbronn-Neckarsulm auch im 11. Diözesanrat kompetent vertreten sein“, sagte Pfarrer und kommissarischer Dekan Roland Rossnagel. Eva Anding und Werner Krahl gehörten bereits in der jetzt zu Ende gehenden 10. Amtsperiode dem Diözesanrat an - Werner Krahl sogar als Vorsitzender des Finanzausschusses.

Für die drei Sitze, die dem Dekanat Heilbronn-Neckarsulm zustehen, hatten fünf Personen kandidiert. Rossnagel dankte ihnen für die Bereitschaft. Zugleich verwies er auf die besondere Stellung, die der Diözesanrat nach dem sogenannten Rottenburger Modell hat.

ökumenisches weihnachtliches Sing-Projekt

Heilbronn singt gemeinsam

am 25.12.2020  um 18.00 Uhr
läuten die Kirchenglocken in der Stadt 5 Minuten lang.
18.05 Uhr
Beginn des gemeinsamen Singens vor dem Haus,
auf dem Balkon, im Freien ...
unter Einhaltung der Corona-Vorgaben
Instrumentale Begleitung willkommen
Lasst uns ein Zeichen setzen zur Weihnachtszeit!

Für die Liedtexte klicken Sie bitte auf  "Flyer Heilbronn..."

Flyer Heilbronn singt gemeinsam am 25.12.

Weihnachten 2020

Gott wird in jedem Menschen Mensch. Das zeigt unsere diesjährige Weihnachts­ karte auf eindrückliche Weise. Es ist die frohe Botschaft, die Jesus auf die Welt brachte: Alle Menschen spiegeln das Angesicht Gottes wider. Das ist bis heute die großartige, revolutionäre Zusage unseres Glaubens.

Es fällt uns leicht, sie anzunehmen, wenn wir selbst oder andere über uns glücklich sind. Doch die Zusage gilt umso mehr, wenn etwas nicht gelingt oder sogar schmerzt. Jesus wusste sich besonders zu den Unglücklichen, zu den Bedürftigen gesandt, um gerade ihnen zuzusprechen, wie sehr Gott sich in ihnen findet. Das machte sie heil.

Vielleicht haben Sie es selbst schon einmal durch einen anderen Menschen erfahren dürfen, welch unzerstörbare Würde Sie nicht nur für ihn, sondern auch für Gott haben. Dann ahnen Sie, wie die Weihnachtsbotschaft alle gesellschaft­ lichen Bereiche erneuern kann, aber auch, wie sehr Sie Gott in seiner Kirche braucht.

Gerade die letzten Monate, in denen wir alle auf menschliche Nähe verzichten mussten, zeigten, wie lebensnotwendig Begegnungen von Angesicht zu Angesicht sind. Das macht froh. Von Weihnachten her können wir sagen: Das geschieht, weil uns Gott ins Gesicht schaut, sich selbst darin erkennt und wir ihn.

Wir sind Ihnen sehr dankbar, dass Sie auf Ihre ganz persönliche Weise diesem Geheimnis unseres Glaubens in Ihrem Leben und Engagement Gestalt geben.

Mit allen Mitarbeitenden des Dekanats Heilbronn-Neckarsulm wünschen wir Ihnen und Ihren Angehörigen diese Weihnachtsfreude und Gottes Segen im Neuen Jahr.

Roland Rossnagel
komm. Dekan

Hansjörg Häuptle
komm. Stv. Dekan

Michael Dieterle
Dekanatsreferent

Das Coronavirus

Das Coronavirus stellt Eltern noch immer vor große Herausforderungen – ob mit oder ohne Lockdown. Wie kann Lernen zuhause gut funktionieren? Wo finde ich Informationen über die Unterstützungsangebote der Regierung? Was tun, wenn es zuhause schlechte Stimmung gibt?
Was Eltern seit Monaten leisten, ist bemerkenswert und verdient unser aller Respekt! Wir möchten Familien auch im weiteren Verlauf der Pandemie unterstützen. Zu diesem Zweck hat der AGJ – Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg. e. V. Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem vergangenen halben Jahr sowie daraus abgeleitete Tipps in dieser zweiten Ausgabe „Das Coronavirus stellt Eltern noch immer vor große Herausforderungen – ob mit oder ohne Lockdown“ zusammengefasst. zur Broschüre

Eine wirklich hilfreiche und lesenswerte Unterstützung für alle Familien.

Die erste Ausgabe erschien im März 2020. Sie widmet sich der Umstellung in den Krisenmodus und den damit verbundenen Themen und enthält zahlreiche Ideen für Aktivitäten für Kinder und Jugendliche. Sie steht unter www.agj-freiburg.de zum Download bereit.
Wir bitten Sie, unsere Broschüre den Eltern in Ihrem Wirkungskreis – Schulen, Kindertageseinrichtungen, Beratungsstellen etc., gerne auch in privaten Kreisen – zugänglich zu machen. Sie ist ausschließlich digital verfügbar und steht kostenfrei zur Ansicht und Download bereit.

https://www.agj-freiburg.de/kinder-jugendschutz/elternwissen/417-ew-corona
https://www.agj-freiburg.de/kinder-jugendschutz/elternwissen/454-ew-corona-ii

Lioba Diepgen

Nikolausaktion 06.12.2020 Rastplatz Wunnenstein

Nikolausüberraschung an der Autobahn
Ein Artikel von Arkadius Guzy

Heilbronner Friedensweg: „Zeichen für Menschlichkeit und ein friedvolles Miteinander“ ist online. Geh mit!

Heilbronner Friedensweg – 2020 Erleben. Erinnern. Bewegen.

Der Heilbronner Friedensweg ist für alle Heilbronner*innen von jung bis alt gedacht und wird seit 2015 durchgeführt.
Das ökumenische Vorbereitungsteam möchte unter dem Motto „Erleben – Erinnern – Bewegen“ an die Zerstörung der Stadt erinnern, das Gedenken erlebbar machen und zu einem friedlichen und mitmenschlichen Zusammenleben bewegen.
Da coronabedingt keine Veranstaltungen stattfinden dürfen, entstand die Webseite heilbronnerfriedensweg.com.
In der interaktiven Rubrik „So erleben Heilbronner*innen Frieden“ werden Gedanken von Heilbronner*innen, unter anderem auch vom Jugendgemeinderat, präsentiert, die auf Sprechblasen bei den Organisatorinnen eingereicht werden können.

Luise Schadt wechselt von Heilbronn nach Stuttgart

Luise Schadt, bisher Referentin für Presse und Öffentlichkeitsarbeit für das katholische Dekanat Heilbronn-Neckarsulm und die Gesamtkirchengemeinde Heilbronn, übernimmt nun neue Aufgaben für die Diözese Rottenburg-Stuttgart. Bei der Verabschiedung würdigte Pfarrer Roland Rossnagel ihre Arbeit.

„Mit großem Elan, unermüdlicher Begeisterungsfähigkeit, viel Fantasie und einer tiefen Glaubensüberzeugung gelang es Ihnen, die verschiedenen Interessen der ehrenamtlich wie hauptamtlich Mitarbeitenden wahrzunehmen und sie zielgerichtet zu bündeln“, sagte der kommissarische Dekan des Dekanats Heilbronn-Neckarsulm. Schadt war seit Herbst 2018 für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Dekanats zuständig. Sie habe für die Vernetzung der Fachdienste des Dekanats gesorgt, deren Angebote und Aktionen veröffentlicht, die Homepage aktuell gehalten und verschiedene Innovationen angeregt, erklärte Rossnagel.

Zusätzlich unterstützte Schadt auch die Gesamtkirchengemeinde Heilbronn bei der Medienarbeit. So baute die 32-Jährige den Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit auf und betreute das Kirchenblatt.

Mit der Bundesgartenschau (Buga) 2019 in Heilbronn kam eine spezielle Aufgabe dazu: Schadt kümmerte sich um den Social-Media-Auftritt von Kirche auf der Buga. Während der Zeit beim Dekanat wirkte sie außerdem bei verschiedenen Projekten mit oder entwickelte diese. So setzte sie mit Unterstützung weiterer Beteiligter die Idee für den „Kirchengarten 2.0“ am Heinrich-Fries-Haus um, der den Auftritt von Kirche auf der Buga im kleineren Format festhält.

Ab Dezember arbeitet Schadt nun im Haus Stella Maris in Stuttgart als Referentin für Projekt-/Eventmanagement bei der Vorbereitung des Katholikentags 2022 mit.

Heilbronner Friedensweg: „Zeichen für Menschlichkeit und ein friedvolles Miteinander“

Der 4. Dezember, ein Tag an dem in Heilbronn der Zerstörung der Stadt und der im Bombenhagel gestorbenen Menschen gedacht wird.
Der Heilbronner Friedensweg ist für alle Heilbronner*innen von jung bis alt gedacht und wird seit 2015 durchgeführt. Das ökumenische Vorbereitungsteam bestehend aus der Evangelischen Kirche, der Katholischen Kirche und der Baptistengemeinde Heilbronn möchte unter dem Motto „Erleben – Erinnern – Bewegen“ an die Zerstörung der Stadt erinnern, das Gedenken erlebbar machen und zu einem friedlichen und mitmenschlichen Zusammenleben bewegen. Da coronabedingt keine Veranstaltungen stattfinden dürfen, entstand die Webseite „heilbronnerfriedensweg.com“.

Heilbronner Friedensweg am 4.12.2020 – online

In diesem Jahr wird der Heilbronner Friedensweg zum Gedenken an den 04.12.1944, Zerstörung der Stadt Heilbronn durch einen Bombenangriff, virtuell veranstaltet.
Eine entsprechende Homepage wird ab 01.12.2020 veröffentlicht. Dort werden sich dann unterschiedlichste Beiträge zum Thema Frieden aus Schulen, dem Stadtarchiv und verschiedenste Statements finden. Das Organisationsteam bewegt die Frage: Wie, wann oder wo erleben wir heute selbst Frieden?
Dazu wurden Sprechblasen mit „Ich erlebe Frieden, wenn…“ entworfen, die von Ihnen, egal ob SchülerIn, junger Erwachsener oder Zeitzeuge ausgefüllt und eingesendet werden sollen. Ziel ist es: aus dem Erinnern und Erleben ein Bewusstsein zu schaffen für den Frieden heute, den wir alle mitgestalten können. Schreiben Sie an das Katholische Jugendreferat (JPiontek@bdkj-bja.drs.de) oder an die Evangelische Jugendpfarrerin (Stefanie.Kress@elkw.de) ihr Friedenserlebnis: "Ich erlebe Frieden, wenn ..." und sagen Sie die Aktion weiter. Der Einsendeschluss ist der 25.11.2020.