Die Kunst des Geschichtenerzählens

Herzliche Einladung an alle Kindertagesstätten, Schulen, Familienzentren und Interessierten

Im Erzählzelt von Theomobil e.V. lebt die uralte Kunst des Geschichtenerzählens weiter. Hier wird das Hören zum Erlebnis. Professionelle Erzählkünstler/innen entführen das kleine und große Publikum in endlos verschlungenen Geschichten auf ihrer Reise durch die Welt der Mythen und Märchen aus verschiedenen Kulturen und Religionen. Dieses Angebot gilt nicht nur den Kleinen sondern auch ihren Großen: Eltern und Großeltern, Gemeindemitglieder und Interessierte sind ebenfalls eingeladen, ins Zelt zu kommen, zu lauschen – und die Zeit zu vergessen… Außerdem ist ein Tag mit dem Erzählzelt ist ein besonderes Angebot für Schulen, Kindertagesstätten und Familienzentren.

Alles zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier.

Ort des Gebets

Neuer Andachtsraum für die Klinik Brackenheim

Gestern konnte der Andachtsraum in der neu gebauten Geriatrischen Reha - Klinik in Brackenheim seiner Bestimmung übergeben werden. Der Künstler Marcel Heinz gestaltete Altar und Ambo aus Eichenholz, dessen natürliche Färbung in dem nüchternen Raum einen warmen Akzent setzt. Zentrales Gestaltungselement ist eine Installation, die aus bunten Holzwürfeln besteht, in der Mitte leuchtet ein goldenes Kreuz. Das Sonnenlicht ist als Gestaltungselement bewusst eingeplant und lässt je nach Tageszeit, Farben und Gold aufscheinen. Das Werk kann als Bild für die unterschiedlichen Beziehungen gedeutet werden, in denen der Mensch lebt, und als Ausdruck der verschiedenen Stimmungen, in denen sich Patient oder Besucherin befindet. Christlich betrachtet stellt sich die Frage: Wie stehe ich zum Kreuz, zu Gott, wie ist der eigene Glaube, gerade in meiner aktuellen Situation? Die beiden Krankenhausseelsorger Diakon Forstner (kath.) und Pfarrer Hörrmann (ev.) sprachen eine Meditation zum Hoffnungszeichen Kreuz und schlossen mit dem Segensgebet. Michael Knüppel, Kaufmännischer Direktor der SLK Kliniken, dankte für die gute Zusammenarbeit und betonte, dass mit der Bereitstellung eines solchen besonderen Raumes auch dem Trend der Kirchenschließungen ein tröstliches Zeichen entgegengestellt wird. Die Neugestaltung wurde durch den ev. Kirchenbezirk, das kath. Dekanat, einem großzügigen Zuschuss der Klinik und durch Spenden (wie dem Förderverein Gesundheitsversorgung Zabergäu und einer Einzelspende) finanziert. Wünschen wir diesem Raum, dass er angenommen wird zu Einkehr, Gebet und Feier.

Hansjörg Häuptle

Josef Krebs zu Gast beim Runden Tisch

In diesem Jahr konnte der Runde Tisch für die Ehrenamtlichen in den katholischen Kirchengemeinden wieder in der gewohnten Form stattfinden – es kamen mehr Teilnehmer als erwartet.

Die Caritaskonferenzen des Dekanats Heilbronn-Neckarsulm hatten den Betriebs- und Fernfahrerseelsorger Josef Krebs eingeladen, denn in der täglichen Arbeit der Ehrenamtlichen ist auch immer  wieder die Hilfe einer Betriebsseelsorger gefragt – Mobbing im Betrieb, bei Kündigungen oder anderen Ungerechtigkeiten. Heilbronn ist zudem der Stützpunkt für die Fernfahrerseelsorge in der Diözese  und es macht betroffen, welchen unfairen und unwürdigen Bedingungen die Fernfahrer ausgesetzt sind. Der engagierte Josef Krebs ist viel unterwegs,  geht auf Rastplätzen und bei  Truckerfestivals auf die Fernfahrer zu , die sich meistens über die Kontakte zu dem sympathischen Seelsorger freuen – egal aus welchem Land sie kommen.

Der zweite Teil des Nachmittags war dem Austausch der Arbeit vor Ort gewidmet und ganz wichtig für die Teilnehmer. Bewundernswert was alles geleistet wird – zusätzlich zu den Besuchsdiensten gibt es Trauergruppen, Zeitschenker, Frauen, die nach Trauerfeiern im Gemeindehaus ein Beisammensein ermöglichen oder organisierte Treffs nach dem Sonntagsgottesdienst. Dekanatsreferent Michael Dietele verabschiedete alle mit einem Segensgebet.

Text und Fotos von Ursula Baier

Heilbronn zeigt Gesicht

Frieden wünschen sich alle

Die Sonne strahlte und der Wind bewegte eine lange Reihe von Friedensfahnen, gemalt von Kindern und Jugendlichen der Ludwig-Pfau-Schule, den Pfadfindern „Über dem Salzgrund“ und der Caritas- Jugendhilfe Lebensfeld aus Neckarsulm.

Sie schmückten die Mauer vor der Kilianskirche. Die Bitte um Frieden und ein friedliches Miteinander war auf dem Aktionstag ein wichtiges Thema und bewegte Jung und Alt. Viele Schülerinnen und Schüler folgten der Einladung, weitere Friedensfahnen zu malen. Mit kreativen Ideen und anregenden Gesprächen malten sie ihre Bitte um Frieden auf die bereitliegenden Fahnen. Etwa 30 Schülerinnen und Schüler nahmen sich im Lauf des Vormittags Zeit, ihre Friedenswünsche auf die Fahnen zu malen.

Dabei  kamen sie mit den Akteuren der Initiative „Gleichwert“ des Katholischen Dekanats Heilbronn-Neckarsulm ins Gespräch. „Uns beeindruckte die klare und entschiedene Haltung der Kinder und Jugendlichen“, sagte Michael Dieterle, Dekanatsreferent, und zitierte eine Schülerin: „Frieden entsteht dann, wenn wir trotz aller Verschiedenheit anerkennen, dass alle Menschen gleich viel wert sind.“

„Und dies ist auch ein Thema für alle Religionen“, ergänzte Lioba Diepgen, Referentin für die Zusammenarbeit von Kirche und Schule. „Bei aller Unterschiedlichkeit haben Religionen eine gemeinsame Aufgabe: das friedliche Zusammenleben aller Menschen zu fördern und ihre Lebensgrundlage, die Natur, das Klima, die Schöpfung zu pflegen.“

Sie verwies auf die aufgestellten Tafeln über Gemeinsamkeiten der Religionen, die aus der Ausstellung der Weltethosstiftung https://www.weltethos.org stammen.

Lioba Diepgen

25 (plus 2) Jahre Partnerschaft der KAB Rottenburg-Stuttgart und der CWM Uganda

Seit 1995 unterstützt die Katholische Arbeitsnehmerbewegung (KAB) in der Diözese Rottenburg-Stuttgart die Aufklärungs- und Entwicklungsarbeit des ugandischen Partners, des Catholic Workers Movement (CWM).

Anlasslich dieses Jubiläums reiste eine Delegation aus Uganda durch Deutschland. Nach dem Besuch des Katholikentags kamen der Bischof Monsignore Serverus Jjumba von Masaka, Margret Muzaki, stellvertretende Nationalvorsitzende aus der Diözese Tororo, und Charles Muyjana, Diözesansekretär in Masaka, zu Besuch in unser Dekanat. Sie verbrachten am Donnerstag mit rund 20 Interessierten der KAB "Unterer Neckar" einen gemeinsamen Abend in Talheim.

In der Kirche St. Franziskus begrüßten der diözesane Ehrenvorsitzende Reinhard Keinert und Heide Meyer-Teutre vom Bezirksteam, die Gäste. Anschließend gab es Austauschrunden im Gemeindehaus. Bischof Jjumba berichtete von der Situation der Katholischen Kirche in Uganda. Es gebe eine gute Kooperation mit der wachsenden muslimischen Bevölkerung, die allerdings zunehmend von neuem radikalen Gedankengut aus dem Mittleren Osten vergiftet werde.

Margret Muzaki sprach von der Situation der Frauen, die in ihrer Diözese und im Norden häufig in der Landwirtschaft tätig sind, um den Lebensunterhalt für die Familie zu verdienen, während ihre Männer dem Alkohol verfallen. In den Einrichtungen der Bewegung erhalten sowohl Frauen wie auch Männer Lebensberatung. Frauen können zudem, da sie oft keine regulären Schulen besuchen können, hauswirtschaftliche Fähigkeiten erlernen.

Zum Ausklang des Abends stellte Charles Muyjana verschiedenste Schulprojekte vor, die mit der Unterstützung unterschiedlicher deutscher KAB-Gruppen und Bezirke entwickelt werden konnten. Er beschreibt die Unteschiede zwischen den Ländern so: "Obwohl bei uns Dank der KAB große Fortschritte erzielt werden, ist es noch ein weiter Weg, bis wir in jedem Klassenzimmer einen Beamer haben, so wie ich es hier in einer Schule gesehen habe. Wir müssen noch bei unserem Bischof anfragen, wenn wir in einer Schule mal einen ausleihen möchten".

Am nächsten Tag reiste die Gruppe in den Raum Frankfurt/Main, um eine weitere KAB-Gruppe zu besuchen.

Weltfahrradtag 2022

Anlässlich des Aktionstags laden wir zum diesjährigen Stadtradeln ein!

Am heutigen 3. Juni wird traditionell der Weltfahrradtag begangen. Laut dem Europäischen Radfahrer-Verband soll der Tag auf die gesellschaftlichen, ökonomischen, ökologischen und nebenbei gesundheitlichen Vorteile des Radfahrends aufmerksam machen.

Wir vom Dekanat nehmen ihn zum Anlass, um für unser Dekanatsteam beim Stadtradeln Heilbronn zu werben. Die Aktion startet in wenigen Wochen am 25. Juni und geht bis zum 15. Juli. Ziel ist es, so viele Kilometer wie möglich im Alltag oder am Wochenende per Rad zurückzulegen. Wöchentlich werden die Kilometer dann an die Organisatoren weitergegeben.
Wir schicken ein Team des "Dekanats Heilbronn-Neckarsulm" an den Start und suchen Sie noch als Mitradelnde! Wir freuen uns über Ihre Anmeldung per Mail an Isabella Tepsic.

Bundesweiter Aktionsmonat vom 1. – 30. Juni zum “Sehbehindertentag” 2022

Genau hinsehen und gemeinsam Inklusion leben!

„Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört. Egal wie du aussiehst, welche Sprache du sprichst oder ob du eine Behinderung hast. Jeder kann mitmachen.“ (www.aktion-mensch.de)

Der so genannte „Sehbehindertensonntag“ ist ein bundesweites Projekt zum Sehbehindertentag 2022. Dabei sind Kirchengemeinden, kirchliche Gruppen, die Selbsthilfe und alle Interessierten im Juni 2022 eingeladen, sich mit Gottesdiensten und Aktionen zu beteiligen.

Das Thema Sehbehinderung und sehbehinderte Menschen, ihre Mitarbeit in der Kirche, die Barrierefreiheit von Gemeinden und das gemeinsame Miteinander stehen im Mittelpunkt. Die grundsätzliche Idee ist, für Kirchengemeinden und weitere Ebenen der kirchlichen Arbeit (vom Kindergarten bis zur Pflegearbeit) Informationen, Ideen und Materialien zur Verfügung zu stellen, um vor Ort die Aktion „Sehbehindertensonntag“ umzusetzen.

Im Rahmen des Projekts sind vielfältige Aktionen möglich und denkbar, die zu intensiven Kontakten und einem regen Austausch zwischen kirchlicher Arbeit und Menschen mit Seheinschränkungen führen. Ob Gottesdienst, Informationsveranstaltung oder Podiumsdiskussion, ob Aktionen in:

Kindergärten, Schulen, Jugendgruppen, in der Gruppenarbeit bei Kommunion- oder Firmunterricht oder Angebote für Senioren. Seelsorgeteams können z.B. Themengottesdienste oder Dunkelgottesdienste sowie Selbsterfahrungsangebote in Dunkelräumen initiieren.

Selbst für die Kirchengemeinden im internen Bereich gibt es zahlreiche Berührungspunkte wie: Eine Barrierefreie Internetseite, Großdruck, Brailleschrift sowie nicht zuletzt barrierefreies Bauen. Dazu gibt es Bauberatung für Kirchen, Veranstaltungsräume usw.

Die Initiatoren (DBSV, die Deutsche Bischofskonferenz (DBK), die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), der Dachverband der evangelischen Blinden- und Sehbehindertenseelsorge (DeBeSS) und das Deutsche Katholische Blindenwerk (DKBW)) haben eine Broschüre erstellt, in der verschiedene Ideen zu Aktionen vorgestellt werden und weitere Informationen eingeholt werden können.

Marienmonat

Rückblick Dekanatsmaiandacht in Höchstberg

Nach der coronabedingten Pause in den vergangenen zwei Jahren feierten Gläubige endlich wieder die Dekanatsmaiandacht am 8. Mai mit Lichterprozession. Am mit Blumen und Teelichtern geschmückten Marienbrunnen haben sich Gläubige am Sonntagabend mit Kerzen in der Hand versammelt. Vom Marienbrunnen zogen sie aus dem Ort hinaus zur Wallfahrtskirche zu „Unserer lieben Frau im Nussbaum“. Fackelträger der Feuerwehr und die Musikkapelle begleiteten sie.

Lesen Sie hier den Beitrag von Arkadius Guzy.