Pilgern auf dem Martinusweg

Am Samstag, 10. Juni, trafen sich 37 Menschen aus verschiedenen Kirchengemeinden des Dekanats an der katholischen Kirche Zum Guten Hirten in Neuenstadt am Kocher zum Pilgern auf einer Etappe des Regionalwegs Nord des Martinuswegs.

Nach einer Andacht und dem Reisesegen führte der Weg durch Felder, Wald und Weinberge nach Erlenbach.
Unterwegs gab es zwei geistliche Impulse, die ausgehend vom Leben des heiligen Martin die „Begegnung auf Augenhöhe“ und die „Seligpreisungen“ zum Thema hatten.
Den Abschluss bildete die Eucharistiefeier in der St. Martinus Kirche in Erlenbach.
Anschließend konnten sich Pilger im Berthold-Bühl-Heim stärken bei Kaffee und Hefezopf.

Besuchsdienstseminar

Schön, dass Sie gekommen sind! – Einladung zum Besuchsdienstseminar

Ehrenamtliche im Besuchsdienst nutzen die Chance des Augenblicks im wahrsten Sinne des Wortes. Sie bieten die höchste Wertschätzung an, die wir einander schenken können. Sie zeigen: ich sehe dich, du bist mir wichtig. Ich bin jetzt ganz für dich da und habe Zeit für dich.

Ob beim Geburtstagsbesuch, bei Kranken oder Trauernden, beim Besuch von Neuzugezogenen: immer bietet sich die Möglichkeit für einen kostbaren Moment der heilsamen Nähe.

Ehrenamtliche sind in diesem Augenblick das Gesicht ihrer Kirchengemeinde oder ihres Ortes. Sie bauen eine Brücke des Vertrauens und halten die Verbindung zu den einzelnen Gemeindemitgliedern aufrecht.

Viele Kirchengemeinden haben im Zusammenhang mit „Kirche am Ort“ ihre Besuchsdienste neu aufgestellt und neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gewonnen, die auf die Menschen zugehen und sie besuchen. Zur Unterstützung bei dieser Aufgabe bieten die Caritas-Konferenzen der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. eine eintägige Fortbildung an. Folgende Ziele werden dabei bearbeitet:

  • Bedeutung der Besuchsdienste
  • Grundlagen der Kommunikation
  • Besondere Besuchsdienstsituationen
    • an der Türschwelle,
    • an der Sprechanlage,
    • die ersten Sätze und der Abschluss eines Besuchs
  • Fragen rund um Geschenke
  • Grenzen ziehen
  • Verschwiegenheit und Datenschutz
  • besondere Zielgruppen
  • Positiv sprechen über Besuche
  • neue Engagierte gewinnen

Teilnahmegebühren werden nicht erhoben. Getränke und Tagesverpflegung werden zur Verfügung gestellt.

Termin

Samstag, 24.Juni 2017, 9:00 – 16:00 Uhr

Veranstaltungsort

Heinrich Fries Haus
Bahnhofstr. 13
74072 Heilbronn

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis zum 6. Juni 2017 gerne per E-Mail kathdekanat.hn@drs.de an. Die Aufnahme in die Teilnahmeliste erfolgt nach Eingangsdatum der Anmeldung. Ihre Anmeldung gilt als verbindlich, falls keine Absage von uns erfolgt.

Matthäus Karrer in Rottenburg zum Bischof geweiht

Guter Hirte mit Gottes Geist und Hilfe

17-05_wb-karrer_foto-faiss_zuschnitt_freiDurch Handauflegung und Gebet hat Domkapitular Matthäus Karrer am Sonntagnachmittag (28. Mai) die Bischofsweihe im Rottenburger Dom St. Martin empfangen. Im Auftrag von Papst Franziskus vollzogen Diözesanbischof Gebhard Fürst, der Freiburger Erzbischof Stephan Burger und der Mainzer Weihbischof Udo Bentz die Weihe. Den Pontifikalgottesdienst feierten im Dom sowie in der Nachbargemeinde St. Moriz rund 800 Menschen. Matthäus Karrer ist einer von zwei Weihbischöfen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Im Mittelpunkt der Predigt von Bischof Gebhard Fürst stand das Wirken im Geiste Gottes. Das Bischofsamt müsse erfüllt sein vom lebensspendenden Gottesgeist, sagte der Rottenburger Bischof. Er wies dabei auf den nur bei einer Bischofsweihe vollzogenen Ritus hin, bei dem das Evangeliar geöffnet über das Haupt des neuen Bischofs gehalten wird. „Jeder Bischof ist Bischof unter dem Wort Gottes“, sagte er. Dieses Wort Gottes, den Geist Jesu Christi, möge er sich zu eigen machen. Nicht nur in seiner Lebenspraxis, sondern auch in seinem Verantwortungshandeln für das Ganze der Kirche, so Bischof Gebhard Fürst. Wo der Geist Jesu Christinnen und Christen leite, da entstehe Kirche. „Der Gottesgeist, der aus Jesus spricht, ist der Geist der Gewaltlosigkeit und des Friedens“, betonte Bischof Fürst. Die Terroranschläge in England und Ägypten zeigten erneut auf dramatische Weise was passiere, wenn die Orientierung am Heilvollen und Friedvollen verloren gehe.

Dem neuen Weihbischof wünschte Bischof Fürst mit Gottes Hilfe ein guter Hirte zu sein, der bereit sei, sich ganz dem Geist Jesu und dem Wort Gottes zu unterstellen. Er bat um den Segen Gottes für Matthäus Karrer und darum, dass Gottes Geist ihn erfülle und durchdringe.

Matthäus Karrer wurde am 2. März von Papst Franziskus zum neuen Weihbischof für die Diözese Rottenburg-Stuttgart ernannt. Er löst Johannes Kreidler (70) ab, der seit 1991 Weihbischof war. Die letzte Ernennung eines Weihbischofs für die Diözese Rottenburg-Stuttgart liegt 20 Jahre zurück. 1997 wurde Thomas Maria Renz vom damaligen Bischof Walter Kasper geweiht.

Der Wahlspruch des neuen Weihbischofs ist dem 1. Petrusbrief entnommen: „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.“ (1.Petr. 3,15)

Matthäus Karrer leitet seit 2011 die Hauptabteilung Pastorale Konzeption, was er auch als Weihbischof tun wird. Unter seiner Leitung wurde die Entwicklung der Seelsorgeeinheiten vorangetrieben und der Prozess „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“ initiiert und begleitet. Mit diesem Erneuerungsprozess soll die Pastoral in der Diözese auf eine zukunftsfähige Basis gestellt werden.

Karrer wurde in Ravensburg geboren und wuchs in Wangen-Deuchelried auf. Theologie studierte er in Tübingen und München und schloss mit einer Diplomarbeit über „Ehe und Familie als Hauskirche“ ab. Zum Priester geweiht wurde er 1995 in Neuhausen/Filder. Es folgten Vikarsjahre in Herrenberg und Ulm-Söflingen. Von 1999 bis 2002 war Karrer Jugendpfarrer für den Dekanatsverband Ravensburg und das Dekanat Friedrichshafen. Danach wurde er Pfarrer der Seelsorgeeinheit Isny/Allgäu und 2008 zum Dekan des neu gebildeten Dekanats Allgäu-Oberschwaben gewählt.

Kirche auf der Bundesgartenschau 2019

Kirche gestaltet spirituellen Garten auf der BUGA

Heilbronn, 10.5.2017.  Auf einer fast 1000 m² Fläche will die Kirche auf der BUGA 2019 einen spirituellen Garten besonderer Art präsentieren. Vier Landschaftsarchitekten waren seit Februar beauftragt, dazu je einen Vorentwurf zu erarbeiten. Am vergangenen Donnerstag, 27. April wurden die Ideen präsentiert. Das Preisgericht entschied sich am Ende für den Entwurf des Landschaftsarchitekturbüros Cornelia Biegert in Bad Friedrichshall.

Mit dem Betrag der Kirche auf der BUGA 2019 soll das Bewusstsein für die Bewahrung der Schöpfung geschärft werden, insbesondere am Beispiel Ernährung. Dazu wird die Kirche tägliche Impulse und sonntägliche Gottesdienste gestalten sowie Veranstaltungen und Mitmach-Aktionen anbieten. Zugleich soll die Inszenierung des Themas auf der Freifläche zum Erleben, Nachdenken und Austauschen einladen. Träger des Beitrages sind das Katholische Dekanat Heilbronn-Neckarsulm und der Evang. Kirchenbezirk Heilbronn in ökumenischer Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Heilbronn .

Seitens der Landschaftsarchitekten gab es eine große Breite bei der Interpretation des komplexen Auftrages. Im Preisgericht saßen neben den Vertretern der Kirche fünf Landschaftsarchitekten, u.a. der Geschäftsführer und der Prokurist der BUGA GmbH. Ein wichtiges Kriterium für die Entscheidung war, welcher Entwurf die beste Möglichkeit bietet, die Grundkonzeption des kirchlichen Beitrags didaktisch umzusetzen und erlebbar zu machen. Die Entscheidung für den Entwurf Biegert fiel am Ende einstimmig. Im Wettbewerb beteiligt waren noch die Stuttgarter Büros LUZ und frei raum concept sowie das Büro Siegmund aus Schömberg.

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Der ausgewählte Beitrag soll aus Sicht der Planerin „den Menschen an einen Ort führen, der ihm innere Ruhe, Orientierung und Kraft in Gottes Garten bietet.“ Das Kreuz als Symbol der Kirche und der Kraft des Glaubens gibt Orientierung und ist der Mittelpunkt des Gartens. Das Kreuz aus dunklem Plattenmaterial auf dem Boden ist ein barrierefreier Weg durch den Garten.

Der spirituelle Garten erhält Bereiche von unterschiedlichem Charakter und Atmosphäre, sowie eine kleine Bühne. Die erste Bepflanzung soll bereits im Herbst 2017 erfolgen. Der Sieger-Entwurf ist bis Pfingsten in der Kilianskirche sowie im Heinrich- Fries-Haus, Bahnhofstr. 13, zu den jeweiligen Öffnungszeiten ausgestellt.

 

Workshop „Sprachfähig im Glauben“

Close-up of people communicating while sitting in circle and gesturing

Im Alltag hat sich gezeigt, dass wir oft nicht mehr gewöhnt sind, über unseren Glauben zu sprechen. Dabei fällt es auch schwer, Menschen, die der Kirche nicht nahestehen, unser Engagement zu erklären und mit ihnen über den Grund unserer Hoffnung sowie unseren Glauben allgemein zu sprechen. Genau hier setzt unser Workshop „Sprachfähig im Glauben“ an. Als Referentin konnten wir Alessandra Claß gewinnen. Sie ist systemischer Coach, Trainerin und Unternehmensberaterin und hat reichlich Erfahrung in der Arbeit mit Menschen und wie man sie in Bewegung setzt.

Der Workshop ist in zwei Teile gegliedert
Im ersten Teil werden Erfahrungen und Hemmnisse diskutiert. Mit individueller, selbst ausgewählter Bildarbeit erarbeitet jede/r TeilnehmerIn ein Motto, welches in den Alltag integriert werden kann, und so immer wieder an die eigene „Sprachfähigkeit“ erinnert wird. Nach dem Workshop haben die Teilnehmer einige Wochen Zeit, Ihr Motto zu testen. Im zweiten Teil werden die Erlebnisse der Einzelnen im Erfahrungsaustausch zusammengetragen.

Zusammenfassend sind die Ziele des Workshops:

  • Begeisterung wecken für die Sprachfähigkeit im Glauben.
  • Bewusstes Wahrnehmen, wie Glauben das Leben gestaltet.
  • Definition von Art und Weise, wie und wo ich über Glaube sprechen kann.

Für dieses Jahr konnten wir 4 Termine für Sie ermöglichen
Gruppe I: 02. Mai 2017 von 14 – 18 Uhr sowie Erfahrungsaustausch am 24. Mai 2017 von 18 – 20 Uhr
Gruppe II: 02. Juni 2017 von 14 – 18 Uhr sowie Erfahrungsaustausch am 21. Juni 2017 von 17 – 19 Uhr
Gruppe III: 21. Juni 2017 von 12 – 16 Uhr sowie Erfahrungsaustausch am 5. Juli 2017 von 17 – 19 Uhr
Gruppe IV: 24. Juni 2017 von 08:30 – 12:30 Uhr sowie Erfahrungsaustausch am 8. Juli 2017 von 8:30 – 10:30 Uhr

Veranstaltungsort
Heinrich-Fries-Haus
Bahnhofstraße 13
Heilbronn

Teilnahmebedingungen

  • Für ehrenamtliche Mitarbeiter der Kirchengemeinden des Dekanats (Kirchengemeinderäte, Wortgottesdienstleiter, Kommunionhelfer, Lektoren) ist der Workshop kostenlos und wird vom Dekanat und der Diözese Rottenburg-Stuttgart finanziert.
  • Wenn Sie darüber hinaus Interesse am Workshop haben, bieten wir den Workshop mit einer Kostenbeteiligung von 238 € an.

Anmeldung

Pfarramt St. Peter und Paul Heilbronn
Marion Schaffner
Tel: +49 7131 9341-0
E-Mail: StPeterundPaul.HN@drs.de.

Bitte beachten Sie, dass je Gruppe nur 12 Plätze zur Verfügung stehen.

Rückblick Maiandacht

Am 08. Mai fand wie jedes Jahr unsere traditionelle Dekanats-Maiandacht mit Lichterprozession statt. Wir freuen uns, auf eine sehr gelungene Maiandacht zurückblicken zu können. Viele schöne und erfüllende Momente haben die diesjährige Maiandacht unvergesslich werden lassen. In diesem Rahmen möchten wir uns auch noch einmal bei Weihbischof Dr. Michael Gerber bedanken, für seine Unterstützung und sein Engagement. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Maiandacht.

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Trauergruppe für Hinterbliebene nach Suizid

Für Angehörige, die einen Menschen durch Suizid verloren haben, bietet der Arbeitskreis Leben Heilbronn wieder eine Gesprächsgruppe an. Es ist wichtig, mit der Trauer nicht allein zu bleiben, sondern in einem geschützten Rahmen die Erfahrungen mit ähnlich Betroffenen teilen zu können. Der Austausch in der Gruppe ist eine große Hilfe beim Verarbeiten des traumatischen Erlebnisses.

Die Trauergruppe findet monatlich an 6 Abenden statt und wird geleitet von Birgit Bronner, Leiterin des AKL und Christiana Fellenstein, Diplomtheologin und Supervisorin. Das erste Treffen ist am Dienstag, 30. Mai 2017 um 18.30 Uhr im Heinrich-Fries-Haus Heilbronn, Bahnhofstraße 13.

Weitere Termine sind:
27.06.17 / 25.07.17 / 12.09.17 / 10.10.17 / 14.11.17

Eine persönliche Voranmeldung ist erforderlich beim AKL unter 07131 / 164251 oder akl-heilbronn@ak-leben.de

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Projektteam „Kirche auf der BUGA 2019“ nimmt Arbeit auf

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(Das Projektteam, das die Arbeit der Kirchen auf der BUGA 2019 leitet (Foto: kirchebuga2019)

Ambitionierter Beitrag auf dem Gartenschaugelände geplant

Einen „ambitionierten Beitrag zur Bundesgartenschau“ möchten die Kirchen in Heilbronn leisten. Dazu hat sich am Dienstag, 4. April, das Projektteam „Kirche auf der BUGA 2019“ gebildet. Die Projektleitung haben Pfarrerin Esther Sauer von der evangelischen Kirche und Peter Seitz von katholischer Seite.

Sechs Arbeitsbereiche sind zuständig für die Bereiche Gottesdienst, Musik und Kultur, tägliche spirituelle Impulse, Programm und Zielgruppen, Ehrenamtliche und Dauerpräsenz sowie Organisation und Technik.

Das ökumenische Projektteam setzt sich aus den jeweiligen Leitungen der Arbeitsbereiche, einem Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und zwei Mitarbeitern für Öffentlichkeitsarbeit zusammen.

Bei diesem ersten Treffen haben sich die Mitglieder nach einem ersten Kennenlernen mit der Konzeption „Kirche auf der BUGA 2019“ und der kirchlichen Fläche auf dem Gelände vertraut gemacht. Eine der ersten Aufgaben in den kommenden Wochen ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die jeweiligen Arbeitsgruppen zu finden, so dass noch vor den Sommerferien mit der konkreten Arbeit begonnen werden kann. Damit beginnt nun auch für die „Kirche auf der BUGA 2019“ die Phase der Konkretisierung und Umsetzung.